BNP Paribas-Analysten bewerten, wie sich der neue Energieschock durch den Krieg im Iran und höhere Öl- und Gaspreise im Vergleich zu 2022 für die Eurozone auswirkt. Sie argumentieren, dass das aktuelle Umfeld weniger inflationär ist, mit schwächerer Nachfrage und weniger Angebotsengpässen, und dass die Zentralbanken nun reaktiver sind. Daten von Anfang März 2026 zeigen eine begrenzte Übertragung über den Energiebereich hinaus, obwohl Risiken bestehen bleiben.
Vergleich des Energieschocks 2026 mit 2022
„Werden die gleichen Ursachen die gleichen Auswirkungen hervorrufen? Mit anderen Worten, wird der Ausbruch des Krieges im Iran und der damit verbundene Anstieg der Ölpreise (+44% bis heute) und Gaspreise (+64%) zu einem Inflationsschock führen, der mit dem von 2022 vergleichbar ist? Werden ihre negativen Auswirkungen auf das Wachstum die gleichen sein wie die des Krieges in der Ukraine und des darauf folgenden Energieschocks (ein Anstieg der Ölpreise um etwa 30% zwischen dem 23. Februar und seinem Höchststand Anfang Juni 2022 sowie ein Anstieg der Gaspreise um etwa 210% zwischen dem 23. Februar und dem Höchststand Ende August 2022)?"
„Heute dürfte der Inflationsanstieg weniger stark ausfallen: Die Nachfrage ist weniger robust und die Angebotsengpässe haben sich verringert. Daher scheinen die Bedingungen für eine erhebliche Übertragung steigender Energiepreise nicht gegeben zu sein. Dies muss jedoch genau beobachtet werden."
„Darüber hinaus haben die Zentralbanken aus dem Inflationsschock von 2021–2023 gelernt. Sie sind bereit, schneller zu reagieren, um jegliche Übertragung, Spirale und Zweitrundeneffekte zwischen steigenden Preisen, Inflationserwartungen und Löhnen zu bekämpfen."
„Die Verbesserung des Einkaufsmanagerindex im verarbeitenden Gewerbe im März 2026 ist eines der positiven Signale, ebenso wie das Ausbleiben eines Anstiegs der Komponente ‚Outputpreis' und die Tatsache, dass die Verschlechterung der Verbraucherstimmung bezüglich ihrer finanziellen Situation begrenzter war als im März 2022."
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)
Quelle: https://www.fxstreet.com/news/eurozone-energy-shock-risks-and-softer-inflation-dynamics-bnp-paribas-202604021342







