- Ripple gab bekannt, dass das XRP Ledger einem vierphasigen Fahrplan zur vollständigen Post-Quanten-Bereitschaft bis 2028 folgen wird.
- Das Unternehmen erklärte, dass XRPL bereits über nützliche Migrationsgrundlagen verfügt, einschließlich nativer Schlüsselrotation und Seed-Phrase-basierter Schlüsselgenerierung.
- Ripple arbeitet mit Project Eleven an Validator-Tests, Devnet-Benchmarking und einem Post-Quanten-Custody-Wallet-Prototyp.
Ripple hat einen mehrphasigen Fahrplan vorgestellt, um das XRP Ledger auf eine Post-Quanten-Zukunft vorzubereiten, mit dem Ziel vollständiger Bereitschaft bis 2028. In einem neuen technischen Update erklärte das Unternehmen, dass die Bedrohung nicht mehr rein theoretisch sei und dass langlebige Finanzinfrastrukturen jetzt mit der Planung beginnen müssten, auch wenn Vermögenswerte heute nicht unmittelbar gefährdet seien.
Der Fahrplan verlagert die Aufmerksamkeit von der kurzfristigen XRP-Preisdebatte hin zur Widerstandsfähigkeit des Kernnetzwerks. Dies ist ein bemerkenswerter Tonwechsel, nachdem sich der jüngste Marktfokus auf Chartanalysen und langfristige Preisziele konzentriert hatte. Ripple definiert nun die nächste große Herausforderung von XRPL als kryptografischen und operativen Übergang und nicht als einfaches Protokoll-Upgrade.
Ripple sagt, XRPL verfügt bereits über eine praktische Migrationsbasis
Ripple argumentierte, dass XRPL nicht bei Null anfängt. Das Unternehmen erklärte, dass das Ledger bereits native Schlüsselrotation unterstützt, wodurch Benutzer im Laufe der Zeit von anfälligen Schlüsseln wegmigrieren können, ohne ihre zugrunde liegenden Konten aufgeben zu müssen. Es verwies auch auf die Seed-Phrase-basierte Schlüsselgenerierung, die eine deterministische Erstellung neuen Schlüsselmaterials für einen koordinierten Upgrade-Pfad ermöglicht.
Ripple erklärte, dass diese Funktionen für sich genommen keine Post-Quanten-Lösungen sind. Es beschrieb sie jedoch als wichtige Bausteine, die XRPL einen praktischeren Migrationspfad bieten als Netzwerke, bei denen Benutzer Vermögenswerte manuell in völlig neue Konten verschieben müssten.
Das Unternehmen hob auch eine wachsende Sorge hervor, die als "harvest now, decrypt later" bekannt ist, bei der Angreifer heute öffentliche kryptografische Daten sammeln und darauf warten, dass zukünftige Quantensysteme stark genug werden, um sie zu knacken. Dieses Risiko ist für Konten, die über lange Zeiträume Werte speichern, wichtiger.
Vierphasenplan beginnt jetzt und läuft bis 2028
Ripple erklärte, dass sich der Fahrplan in vier Phasen entfalten wird. Die erste konzentriert sich auf Q-Day-Bereitschaft, ein Notfallszenario, bei dem klassische Signaturstandards versagen und das Netzwerk eine Migration in Post-Quanten-sichere Konten erzwingen muss. In diesem Fall untersucht Ripple quantenbasierte Zero-Knolwedge-Beweis, um Benutzern zu helfen, den Besitz bestehender Schlüssel nachzuweisen, ohne sie offenzulegen.
Die zweite Phase, die für die erste Hälfte von 2026 geplant ist, konzentriert sich auf Quanten-Risikobewertung und Tests von NIST-empfohlenen Post-Quanten-Kryptografieschemas unter realen XRPL-Arbeitslastbedingungen. Ripple erklärte, es werde die Leistungskosten größerer Schlüssel und Signaturen untersuchen, einschließlich Auswirkungen auf Speicherung, Verifizierung, Bandbreite und Durchsatz.
Die dritte Phase, die für die zweite Hälfte von 2026 geplant ist, wird Kandidaten-Post-Quanten-Signaturen neben aktuellen elliptischen Kurvensignaturen in Devnet-Tests einbringen. Ripple erklärte auch, es werde Post-Quanten-freundliche Primitive für Zero-Knolwedge-Beweis und homomorphe Verschlüsselung im Zusammenhang mit Datenschutz- und Tokenisierungsanwendungsfällen untersuchen.
Die vierte Phase zielt auf eine vollständige Umsetzung bis 2028 ab, wenn Ripple voraussichtlich eine neue Änderung für native Post-Quanten-Kryptografie vorschlagen und mit dem Übergang des breiteren XRPL-Ökosystems auf Produktionsebene beginnen wird.
Project Eleven Partnerschaft beschleunigt frühe Arbeit
Ripple erklärte, es arbeite mit Project Eleven zusammen, um Experimente zu beschleunigen. Diese Zusammenarbeit umfasst einen hybriden Post-Quanten-Signatur-Proof-of-Concept, Tests auf Validator-Ebene, Devnet-Benchmarking und einen frühen Post-Quanten-Custody-Wallet-Prototyp.
Ripple behandelt Quantensicherheit jetzt als Infrastrukturpriorität und nicht als fernes Problem für später. Die XRP-Marktdebatte dreht sich möglicherweise immer noch darum, ob der Token höhere Niveaus zurückgewinnen kann. Dennoch zeigt der jüngste Schritt des Unternehmens, dass die längerfristige Geschichte von XRPL zunehmend davon handelt, ob das Netzwerk in einer Post-Quanten-Ära sicher, schnell und nutzbar bleiben kann.
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Quelle: https://coinedition.com/ripple-sets-2028-target-to-make-xrp-ledger-quantum-ready/








