WLFI-Mitgründer Zach Witkoff steht erneut im öffentlichen Fokus, nachdem Bodycam-Aufnahmen einer Verhaftung aus dem Jahr 2022 wieder online aufgetaucht sind.
Das Video, das am Neujahrstag 2022 vor dem Nachtclub E11EVEN in Miami aufgenommen wurde, zeigt Witkoff bei seiner Festnahme durch die Polizei. Das Wiederauftauchen des Videos fällt zeitlich mit wachsenden Bedenken über interne Streitigkeiten und rechtliche Herausforderungen des Unternehmens zusammen.

Die wieder aufgetauchten Aufnahmen zeigen den WLFI-Mitgründer während der Verhaftung im Gespräch mit Beamten. Der Vorfall betraf auch seinen Vater Steve Witkoff, dem der Zutritt zum Lokal verweigert wurde, was zu einem Streit mit dem Sicherheitspersonal führte.
Beamte führten während des Vorfalls eine Durchsuchung durch und meldeten den Fund einer Tüte Kokain. Im Anschluss an den Vorfall wurde Zach Witkoff zu dem Zeitpunkt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verbrechensbesitz angeklagt.
In den Aufnahmen gibt Witkoff unterschiedliche Erklärungen ab und sagt an einer Stelle, er habe einem Freund geholfen, bevor er später behauptet, die Substanz gehöre ihm nicht. Er behauptete auch, angegriffen worden zu sein, und bestritt jegliches Fehlverhalten.
Als die Beamten versuchten, die Situation zu bewältigen, warnten sie ihn, keinen Widerstand zu leisten. Im Verlauf des Gesprächs verwies Witkoff auf Verbindungen zur Eigentümerschaft des Nachtclubs und nannte den Namen Marc Roberts. Ein Sicherheitsbeamter reagierte darauf, indem er den Kommentar abtat.
Gerichtsakten zeigten später, dass Witkoff eine Kaution hinterlegte und ein Nicht-schuldig-Plädoyer einlegte. Die Staatsanwaltschaft verfolgte den Fall zunächst weiter; jedoch wurden die Anklage wegen Verbrechensbesitzes von Kokain und eine Anklage wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt später fallen gelassen.
Die Verbreitung des Videos fällt in eine Zeit, in der der WLFI-Mitgründer indirektem Druck durch eine Klage ausgesetzt ist, die Justin Sun gegen World Liberty Financial eingereicht hat. Die Klage behauptet, dass das Unternehmen etwa 4 Milliarden von Sun erworbene WLFI-Token eingefroren und versucht hat, seine Handlungen bezüglich dieser Holding zu beeinflussen.
Laut der Klageschrift warnte Mitgründer Chase Herro Sun, dass die Nichterfüllung bestimmter Forderungen zu einer Governance-Abstimmung führen könnte, die seine Holding eliminieren würde. Die Klage behauptet, dies sei Teil eines Versuchs gewesen, zusätzliche Kapitaleinlagen zu sichern, die mit den Unternehmensoperationen verbunden waren, einschließlich der Prägung seines USD1 Stablecoin.
Die Klageschrift behauptet weiterhin, dass das Unternehmen gedroht habe, Sun wegen nicht näher bezeichneter Compliance-Bedenken bei den Behörden zu melden. Dies geschah Monate bevor Sun eine Einigung über 10 Millionen Dollar mit der U.S. Securities and Exchange Commission erzielte, ohne ein Fehlverhalten zuzugeben oder zu bestreiten. Sun argumentierte auch, dass World Liberty Financial versucht habe, große Token-Verkäufe zu beschränken, um die Preisstabilität zu unterstützen, während er ihm vorwarf, zu einem Wertverlust beigetragen zu haben.
Der Streit hat sich auf öffentliche Auseinandersetzungen ausgeweitet, darunter Reaktionen von Eric Trump auf X. Eric wies die Klage in einem Beitrag zurück, was Antworten von Mitgliedern der Krypto-Community auslöste. Andere kritisierten die Handlungen des Unternehmens, während andere die Haltung von Sun unterstützten.
Eine Reaktion eines OKX-Partners stellte den Einfluss des Unternehmens in Frage und verwies auf Vorwürfe bezüglich finanzieller Vorteile im Zusammenhang mit dem Projekt. Die veröffentlichten Aufnahmen, in die der WLFI-Mitgründer verwickelt ist, haben zu einem Zeitpunkt zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als rechtliche und Governance-Fragen noch ungelöst bleiben.
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