Commerzbank-Analysten bezeichnen den INR als Nachzügler der Region, wobei USD/INR aufgrund höherer Ölpreise, wachsender Bedenken hinsichtlich des Leistungsbilanzdefizits und Kapitalabflüssen Rekordhöhen erreicht. Sie beschreiben die aktive Verteidigung der RBI durch Deviseninterventionen und Positionslimits und prognostizieren nur eine moderate INR-Stabilisierung, da die Reserven zwar ausreichend sind, die Politik jedoch darauf abzielt, der Währungsschwäche entgegenzuwirken, sie jedoch nicht vollständig umzukehren.
Rekord-USD/INR und RBI-Verteidigung
„Der INR ist die schwächste Währung Asiens, mit einem Rückgang von 4,6 % seit Jahresbeginn. USD/INR erreichte Anfang April mit knapp über 95,00 ein Allzeithoch. Dies war auf höhere Ölpreise zurückzuführen, die als Verschärfung des Leistungsbilanzdefizits angesehen werden, sowie auf Netto-Kapitalabflüsse aufgrund geopolitischer Unsicherheiten."
„Die RBI hat direkt interveniert und Maßnahmen ergriffen, um die Schwäche des INR abzumildern, darunter die Begrenzung der offenen Netto-Rupiepositionen der Banken auf 100 Mio. USD pro Tag, um große Spekulationswetten gegen die Währung zu verhindern, sowie eingeschränkte Arbitragemöglichkeiten bei offshore-gebundenen Forex (FX)-Produkten."
„Wir erwarten, dass die RBI einen pragmatischen Ansatz verfolgt und der Schwäche des INR entgegenwirkt, anstatt sie vollständig auszugleichen. Indiens Devisenreserven fielen im März 2026 um über 5 % auf 688 Mrd. USD, da die RBI USD verkaufte, um die Währung zu stützen. Seitdem haben sie sich bis zum 17.04. auf 703 Mrd. USD erholt, was immer noch einem gesunden Niveau von rund 10,9 Monaten Importdeckung entspricht."
(Dieser Artikel wurde mithilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur geprüft.)
Source: https://www.fxstreet.com/news/inr-weakest-asian-currency-under-oil-strain-commerzbank-202604270844








