Die Reserve Bank of Australia (RBA) bittet um Beiträge zu einer neuen Vision für die Systeme, die direkte Banküberweisungen unterstützen, und erkennt den wachsenden Bedarf an der Unterstützung neuer Technologien, darunter digitale IDs, digitale Wallets und Stablecoins.
Am 30. April wurde eine öffentliche Konsultation zu einem Entwurf der Vision veröffentlicht, wie Australiens Konto-zu-Konto (A2A)-Zahlungssysteme weiterentwickelt werden sollen. Australier können sich bis zum 22. Mai 2026 per E-Mail an [email protected] mit einer Stellungnahme einbringen.
Der Visionsentwurf legt dar, dass die Schaffung eines A2A-Zahlungssystems, das „flexibel und erweiterbar ist, um im Laufe der Zeit verschiedene Zahlungsarten und Anwendungsfälle zu unterstützen, z. B. In-App-Zahlungen und die Aufladung digitaler Wallets", unerlässlich ist.
Es wird auch festgestellt: „Das System sollte in der Lage sein, neue aufkommende Technologien wie virtuelle Vermögenswerte zu integrieren."
Virtuelle Vermögenswerte werden laut dem Visionsentwurf „voraussichtlich zu einer parallelen Wertebene", was von Australiens A2A-Systemen erfordern würde, Interoperabilität zwischen kontobasiertem Geld und tokenisiertem Geld wie Stablecoins bereitzustellen.
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„Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz, digitalen Identität, digitalen Wallets und virtuellen Vermögenswerten beginnen zu beeinflussen, wie Zahlungen initiiert, autorisiert und verwaltet werden", heißt es im Visionsentwurf.
Mit der Weiterentwicklung und Skalierung dieser Technologien werden sie das Zahlungsverhalten verändern und neue strategische und operationelle Risiken einführen, insbesondere in Bezug auf Verantwortlichkeit, Haftung, Datennutzung und Resilienz.
Die künftige Integration mit großen digitalen Wallets wird ebenfalls vorgeschlagen, wobei die Notwendigkeit betont wird, „reibungslose Kontoverknüpfung, starke Authentifizierung sowie klare Autorisierung, Portabilität und Benutzerkontrollen" anzubieten.
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Öffentliche Stellungnahmen zum Visionsentwurf werden genutzt, um der RBA und anderen Mitgliedern ihres A2A-Zahlungsrunden-Tisches dabei zu helfen, ihre Vision und den Branchen-Fahrplan zu verfeinern und abzuschließen. Der Runde Tisch umfasst die RBA, das Commonwealth Treasury, das Australian Payments Network und Australian Payments Plus.
Die Entwicklung eines Branchen-Fahrplans zur Umsetzung der Vision wird voraussichtlich 2026 erfolgen, mit der Ausführung des Fahrplans ab 2027.
Der Beitrag Australien plant Stablecoin-fähige Zahlungsinfrastruktur, während tokenisiertes Geld zum Mainstream wird, erschien zuerst auf Crypto News Australia.


