Oman India Fertiliser Company (Omifco) wird in diesem Jahr das erste Unternehmen sein, das an der Muscat Stock Exchange gelistet wird.
Das Unternehmen, ein Joint Venture zwischen Oman und Indien, wird im Rahmen eines Börsengangs (IPO) einen Anteil von 25 Prozent anbieten.
Das staatlich unterstützte Energieunternehmen OQ hält 50 Prozent des Joint Ventures, während die andere Hälfte zu gleichen Teilen auf die Indian Farmers Fertiliser Cooperative Limited und die Krishak Bharati Cooperative Limited aufgeteilt ist.
Das Scharia-konforme Angebot soll noch in diesem Monat vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen lanciert werden, wobei die Erstauflistung für Juli erwartet wird.
Omifco erhält keine Erlöse aus dem IPO: Alle Einnahmen werden an die verkaufenden Aktionäre ausgezahlt, die das Recht haben, Umfang und Struktur des Angebots zu ändern.
Das 1998 gegründete Unternehmen betreibt in Oman zwei Ammoniak- und zwei Harnstoffanlagen mit jährlichen Nennkapazitäten von 1,15 Millionen Tonnen pro Jahr (mtpa) bzw. 1,65 mtpa.
Omifco erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 802 Millionen US-Dollar und im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 207 Millionen US-Dollar. Für 2026 plant das Unternehmen, Gesamtdividenden in Höhe von 185 Millionen US-Dollar auszuschütten.
„Die geplante Erstauflistung spiegelt Omifcos starke Grundlagen, seine widerstandsfähige Performance und seine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der globalen Lebensmittelversorgung wider. Wir sind überzeugt, dass dies Investoren die Möglichkeit bietet, an einem stabilen und zunehmend wichtigen Sektor teilzuhaben", sagte Vorstandsvorsitzender Sunder Singh Yadav.
Bank Muscat und Societe Generale sind gemeinsame globale Koordinatoren, während Bank Muscat als Emissionsmanager fungiert.
Im September 2025 teilte MSE-CEO Haitham Al Salmi Bloomberg mit, dass die Börse sich darauf vorbereite, 2026 drei IPOs zu listen, angetrieben durch die fortgesetzte Devestitionsstrategie der staatlich unterstützten Oman Investment Authority.

