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ZachXBT wirft Arthur Hayes vor, Follower nach dem Setzen von Kurszielen wiederholt mit Verkäufen zu belasten
Der On-Chain-Analyst ZachXBT hat BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes öffentlich beschuldigt, einem wiederkehrenden Muster zu folgen, bei dem Hayes angeblich hohe Kursziele für bestimmte Kryptowährungen setzt, bevor er seine eigenen Positionen liquidiert und seine Holdings effektiv an Follower verkauft, die aufgrund seiner Empfehlungen einsteigen. Die auf X (ehemals Twitter) veröffentlichten Vorwürfe haben die Debatte über die Ethik des Influencer-getriebenen Handels im Krypto-Bereich neu entfacht.
ZachXBT behauptete, dass Hayes dieses Verhalten mehrfach an den Tag gelegt habe, und erklärte: „Ich frage mich, wie viel Exit-Liquidität seine Follower in den letzten Tagen bereitgestellt haben, als er NEAR, HYPE, ZEC und gestern WLD verkaufte." Laut dem On-Chain-Ermittler hatte Hayes zuvor den Verkauf seiner Positionen in NEAR, HYPE und ZEC in der letzten Woche offengelegt, gefolgt von einem Verkauf von WLD (Worldcoin) erst gestern. Die Implikation ist, dass Hayes möglicherweise seine öffentliche Plattform genutzt hat, um die Nachfrage nach diesen Vermögenswerten zu steigern, bevor er ausstieg.
Arthur Hayes wies die Vorwürfe direkt zurück und argumentierte, dass er seine Holdings einfach an diejenigen verkauft habe, die bereit waren, zum angebotenen Preis zu kaufen. In seiner Antwort deutete Hayes an, dass er als töricht angesehen worden wäre, wenn der Preis nach seinem Verkauf weiter gestiegen wäre, weil er zu früh verkauft hätte. Er stellte seine Handlungen als vereinbar mit seinen erklärten Handelszielen dar und betonte, dass er lediglich seine Strategie auf transparente Weise umsetzte. Der Austausch verdeutlicht eine grundlegende Spannung an den Kryptomärkten: Wenn prominente Persönlichkeiten ihre Trades öffentlich besprechen, können ihre Worte die Märkte bewegen, und ihre anschließenden Handlungen können auf potenzielle Interessenkonflikte hin untersucht werden.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Herausforderung der Influencer-Verantwortlichkeit im Kryptowährungsbereich. Während Hayes eine lange Geschichte offener Kommentare zu den Marktbedingungen hat, wirft der Vorwurf, dass er möglicherweise seinen Einfluss nutzt, um Exit-Liquidität zu schaffen, Fragen über die Verantwortung hochrangiger Händler auf. Für Privatanleger dient die Episode als Erinnerung daran, dass das Folgen der Trades einflussreicher Persönlichkeiten inhärente Risiken birgt, insbesondere wenn diese Persönlichkeiten möglicherweise bereits ihre eigenen Ausstiege vollzogen haben. Die Debatte berührt auch das übergeordnete Thema der Transparenz bei On-Chain-Aktivitäten, bei denen große Wallets zwar verfolgt werden können, die Absicht hinter den Trades jedoch undurchsichtig bleibt.
Der Konflikt zwischen ZachXBT und Arthur Hayes verdeutlicht eine anhaltende Spannung im Krypto-Bereich zwischen dem Freimarkthandel und den ethischen Verpflichtungen öffentlicher Influencer. Während Hayes seine Handlungen als routinemäßigen Handel verteidigt, deuten die Vorwürfe auf ein Muster hin, das das Vertrauen unter den Privatmarktteilnehmern untergraben könnte. Da die On-Chain-Analyse immer ausgefeilter wird, dürften solche Streitigkeiten häufiger werden und die Branche zu klareren Normen in Bezug auf Offenlegung und Markteinfluss drängen.
F1: Was genau hat ZachXBT Arthur Hayes vorgeworfen?
ZachXBT behauptete, dass Hayes ein Muster hat, hohe Kursziele für Kryptowährungen zu setzen und dann seine Holdings zu verkaufen, wodurch er Follower, die aufgrund seiner öffentlichen Aussagen gekauft haben, effektiv mit Verkäufen belastet.
F2: Welche Kryptowährungen waren in die Vorwürfe verwickelt?
Zu den genannten Token gehören NEAR, HYPE, ZEC (Zcash) und WLD (Worldcoin), die Hayes Berichten zufolge alle in der vergangenen Woche verkauft hat.
F3: Wie hat Arthur Hayes auf die Vorwürfe reagiert?
Hayes argumentierte, dass er einfach an kaufwillige Käufer zu Marktpreisen verkauft habe und dass seine Handlungen mit seinen Handelszielen vereinbar gewesen seien. Er merkte an, dass er kritisiert worden wäre, wenn er zu früh verkauft hätte, falls die Preise nach seinem Verkauf gestiegen wären.
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