Der Verband der philippinischen Industrien (FPI) erklärte, dass Reformen in den Bereichen Energie, Logistik und Lebensmittel notwendig seien, um den Preisdruck auf die Fertigungsaktivitäten zu mindern.
„Die Industrie operiert in einem angespannten Umfeld, das von erhöhten Kosten und nachlassender Nachfrage geprägt ist. Stabilität und klare Reformen werden darüber entscheiden, ob wir diesen Druck in eine wettbewerbsfähigere Industriebasis umwandeln können", sagte FPI-Vorsitzende Elizabeth H. Lee in einer Erklärung am Montag.
Sie stellte fest, dass der Preisdruck trotz des Rückgangs der Inflation im Mai weiterhin bestehe, da die Kerninflation noch immer hoch sei.
Die Headline-Inflation sank im Mai auf 6,8 %, bedingt durch langsamere Preisanstiege bei Transport, Kraftstoff und energiebezogenen Versorgungsleistungen, wie die philippinische Statistikbehörde letzte Woche mitteilte.
Die Kerninflation, die volatile Lebensmittel- und Energiepreise nicht berücksichtigt, stieg im Mai auf 4,1 % gegenüber 3,9 % im April.
Eine hohe Kerninflation zeige, dass sich der Preisdruck weiterhin in der gesamten Wirtschaft ausbreite, so Frau Lee.
Sie wies darauf hin, dass Hersteller weiterhin mit hohen Energie- und Logistikkosten, importierter Inputinflation und Lohndruck konfrontiert seien, während die Haushalte mit steigenden Lebensmittelpreisen zu kämpfen hätten.
Eine schwächere Binnennachfrage belaste zudem nicht lebensnotwendige Fertigwaren, während höhere Zinssätze die Finanzierung von Betriebskapital und Investitionsausgaben verteuerten, fügte Frau Lee hinzu.
Der FPI forderte die Senatoren außerdem auf, sich auf die Vorantreibung gesetzlicher Reformen zu konzentrieren, um einer Erosion des Anlegervertrauens vorzubeugen.
„Politische Neuausrichtungen geschehen. Was die Wirtschaft braucht, ist Kontinuität in der Wirtschaftspolitik", sagte Frau Lee.
Der Senat befindet sich derzeit mitten in einer Führungskrise, die die Sitzungen letzte Woche verzögerte.
„Klare Prioritäten bei Energie, Logistik und Wettbewerbsfähigkeit werden sowohl die lokale Industrie als auch ausländische Investoren beruhigen", fügte Frau Lee hinzu. — Beatriz Marie D. Cruz


