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New Jersey plant Verbot von Kryptowährung-Geldautomaten, da Betrugsfälle zunehmen
Der Handelsausschuss des New-Jersey-Senats hat einstimmig einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Kryptowährung-Geldautomaten im gesamten Bundesstaat effektiv verbieten würde, und die Maßnahme zur weiteren Beratung an den vollständigen Senat weitergeleitet. Wenn das Gesetz in Kraft tritt, würde es den Besitz, die Installation, den Betrieb und den Verkauf von Krypto-Geldautomaten untersagen, wobei Verstößen Geldstrafen von bis zu 10.000 USD pro Verstoß drohen.
Staatliche Gesetzgeber nannten einen starken Anstieg betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährung-Geldautomaten als Hauptgrund für den Gesetzentwurf. Laut Daten der Bundesstrafverfolgungsbehörden sind diese Maschinen zu einem bevorzugten Werkzeug für Betrüger geworden, die Opfer häufig unter Vorwänden dazu drängen, Bargeld in Krypto-Geldautomaten einzuzahlen. Anders als herkömmliche Bank-Geldautomaten ermöglichen Krypto-Geldautomaten den Benutzern, Bargeld mit minimaler Aufsicht in digitale Vermögenswerte umzuwandeln, was eine Rückverfolgung nach Abschluss einer Transaktion erschwert.
Der New-Jersey-Gesetzentwurf ist Teil eines breiteren regulatorischen Trends. Das Repräsentantenhaus von Delaware hat kürzlich eine ähnliche Maßnahme verabschiedet, und Indiana, Tennessee und Minnesota haben bereits Verbote für Krypto-Geldautomaten erlassen. Gesetzgeber in diesen Bundesstaaten berichteten, dass Verbraucherbeschwerden im Zusammenhang mit Krypto-Geldautomaten-Betrug stark angestiegen sind, wobei einige Opfer Zehntausende von Dollar verloren haben.
Der vorgeschlagene Gesetzentwurf, der nun zur Debatte an den vollständigen Senat weitergeleitet wird, würde:
Der Gesetzentwurf zielt nicht auf andere Formen des Kryptowährung-Handels oder -Besitzes ab, sondern konzentriert sich speziell auf die physische Geldautomaten-Infrastruktur, von der Regulierungsbehörden sagen, dass sie anonyme Bargeld-zu-Krypto-Umwandlungen ermöglicht.
Befürworter argumentieren, dass das Verbot eine notwendige Verbraucherschutzmaßnahme ist, insbesondere für ältere und weniger technikaffine Bewohner, die unverhältnismäßig stark von Krypto-Geldautomaten-Betrug betroffen sind. Die Federal Trade Commission berichtete, dass die Verluste durch Krypto-Geldautomaten-Betrug im Jahr 2023 110 Millionen USD überstiegen, wobei viele Opfer von Betrügern kontaktiert wurden, die sich als Regierungsbehörden oder Versorgungsunternehmen ausgaben.
Kritiker hingegen behaupten, dass ein pauschales Verbot legitime Anwendungsfälle behindern könnte, wie z. B. Überweisungen oder Personen ohne Bankkonto, die Zugang zu digitalen Währungen suchen. Branchenverbände haben sich für gezieltere Regulierungen ausgesprochen, wie z. B. Transaktionslimits oder obligatorische Betrugswarnungen, anstatt eines vollständigen Verbots.
Der New-Jersey-Gesetzentwurf spiegelt eine wachsende nationale Bewegung wider, Krypto-Geldautomaten einzuschränken. Neben den Bundesstaaten, die bereits Verbote erlassen haben, erwägen mehrere andere, darunter Kalifornien und New York, ähnliche Gesetze. Die Bundesregierung hat ebenfalls die Kontrolle verschärft: Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) schlug 2024 neue Regeln vor, die Krypto-Geldautomaten-Betreiber verpflichten, die Identitäten der Benutzer bei allen Transaktionen zu überprüfen.
Der überparteiliche Charakter dieser Bemühungen deutet darauf hin, dass die Regulierung von Krypto-Geldautomaten unabhängig vom politischen Klima kaum von der Gesetzgebungsagenda verschwinden wird.
Die einstimmige Abstimmung des New-Jersey-Senatshandelsausschusses signalisiert eine starke gesetzgeberische Absicht, den mit Krypto-Geldautomaten verbundenen Betrug einzudämmen. Da der Gesetzentwurf nun vor den vollständigen Senat kommt, bereiten sich die Beteiligten auf beiden Seiten des Themas auf eine kontroverse Debatte vor. Für Verbraucher ist die Botschaft klar: Regulierungsbehörden betrachten Krypto-Geldautomaten zunehmend als Risiko und nicht als Innovation, und weitere Einschränkungen sind am Horizont zu erwarten.
F1: Was genau verbietet der New-Jersey-Gesetzentwurf?
Der Gesetzentwurf verbietet den Besitz, die Installation, den Betrieb und den Verkauf von Kryptowährung-Geldautomaten in New Jersey. Verstöße können zu Geldstrafen von bis zu 10.000 USD führen.
F2: Warum werden Krypto-Geldautomaten von Gesetzgebern ins Visier genommen?
Strafverfolgungsbehörden und Verbraucherschutzbehörden haben einen erheblichen Anstieg von Betrug im Zusammenhang mit Krypto-Geldautomaten dokumentiert, bei dem Betrüger Opfer dazu verleiten, Bargeld einzuzahlen, das dann in Kryptowährung umgewandelt und an nicht nachverfolgbare Wallets gesendet wird.
F3: Ergreifen andere Bundesstaaten ähnliche Maßnahmen?
Ja. Indiana, Tennessee und Minnesota haben Krypto-Geldautomaten bereits verboten. Das Repräsentantenhaus von Delaware hat einen ähnlichen Gesetzentwurf verabschiedet, und mehrere andere Bundesstaaten erwägen entsprechende Gesetze. Auch Bundesregulatoren schlagen strengere Regeln zur Identitätsverifizierung vor.
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