Bildungsministerin Fadhlina Sidek fordert die Öffentlichkeit, die über Informationen zu sexuellen Belästigungen von Schülern verfügt, diese direkt den Behörden zu melden und nicht in sozialen Medien hochzuladen. (Bild Bernama)
GEORGE TOWN: Das Bildungsministerium (KPM) weist den Vorwurf zurück, es handele bei Vorwürfen des Fehlverhaltens von Lehrern nur dann, wenn solche Fälle viral gehen.
Bildungsministerin Fadhlina Sidek betonte, dass bei jedem derartigen Vorfall Eltern und Lehrer die Behörden informieren, die anschließend eine umfassende Untersuchung durchführen.
Sie erklärte, dass auch weiterführende Maßnahmen ergriffen werden, wie etwa die Begleitung betroffener Schüler zum Sozialamt für Gesundheitsuntersuchungen und zum Schutz.
Sie forderte jedoch alle Bezirksbildungsämter (PPD) auf, für solche Fälle sensibel zu sein und nicht zu warten, bis diese online für Aufsehen sorgen, bevor Maßnahmen ergriffen werden.
„Personen, die Informationen über sexuelle Belästigung und andere Fälle haben, müssen diese direkt den Behörden melden. Nutzen Sie keine sozialen Medien, um solche Fälle zu melden. Eine Meldung bei den Behörden ist das richtige Vorgehen.
„Daher bitten wir alle, diese Haltung konsequent einzunehmen, da es um Kinder geht, die geschützt werden müssen", sagte sie auf einer Pressekonferenz in der SJKC Heng Ee, hier.
Sie kommentierte den Fall eines Lehrers in Sarawak, dem sexuelles Fehlverhalten gegenüber einem Schüler vorgeworfen wird, bevor er in das PPD versetzt wurde.
Das Bildungsamt Sarawak wurde von Berita Harian mit den Worten zitiert, es handele sich um eine vorübergehende Maßnahme, da die Polizei Ermittlungen durchführe.
Fadhlina sagte, die gestern eingeführten neuen Schulsicherheitsrichtlinien legen die kollektive Verantwortung fest, die Schulen, Lehrer und die mit Kinderfällen befassten Parteien tragen müssen.
In einem separaten Fall teilte Fadhlina mit, dass interne Untersuchungen eingeleitet worden seien, nachdem ein Sechstklässler in Perlis verletzt worden sein soll, als ein Mitschüler seinen Stuhl wegzog, als er sich setzen wollte.
Der Vorfall ereignete sich im vergangenen Februar, aber Bernama berichtete gestern, dass das 12-jährige Mädchen aufgrund einer Weichteilverletzung im unteren Rückenbereich fast vier Monate lang nicht zur Schule gehen konnte.
Das Opfer wurde zudem mit Funktionsstörungen sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) infolge des Vorfalls vom 11.02. diagnostiziert.

