Kurz nachdem das in Shenzhen ansässige Unternehmen Huawei auf der kürzlich stattgefundenen IEEE ISCAS-Konferenz einen als bahnbrechend beschriebenen Weg für die fortschrittliche Halbleiterproduktion vorstellte, äußerte die Trump-Administration Bedenken, dass eine der Maschinen für extreme ultraviolette Lithografie (EUV) des niederländischen Chip-Ausrüstungsriesen ASML in chinesische Hände gelangt sein könnte.
Bloomberg berichtet, dass Handelsminister Howard Lutnick Bedenken geäußert hat, dass eine der EUV-Maschinen von ASML trotz der von den USA angeführten Exportkontrollen China erreicht haben könnte.
ASML hat Lutnicks Andeutung zurückgewiesen und erklärt, dass keine seiner EUV-Maschinen, die verwendet werden, um kleinste Schaltkreismuster auf fortschrittliche Computerchips zu drucken, in chinesische Hände gelangt seien. Dieser Bericht basiert auf Quellen des Mediums, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, um private Gespräche zu beschreiben.
ASML gibt an, dass alle 314 seiner in Betrieb befindlichen EUV-Maschinen weltweit erfasst sind.
Weitere Details aus dem Bericht:
Der Streit erhöht den Druck auf ASML, wobei die Aktien in Amsterdam am Freitag um bis zu 2 % fielen. Die Aktien sind in diesem Jahr um bis zu 81 % gestiegen, bedingt durch die Erzählung rund um den KI- und Rechenzentrumausbau.
Hier ist die erste Einschätzung von Citi-Analyst Andrew Gardiner zum Streit zwischen der US-Regierung und ASML:
Bloomberg Intelligence Analyst Masahiro Wakasugi kommentiert:
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Die Bedenken der USA könnten Chinas Fortschritte bei der Entwicklung fortschrittlicher Chips widerspiegeln, insbesondere nach Huaweis Ankündigung letzten Monat über einen möglichen Durchbruch in der Halbleiterproduktion.

