KUALA LUMPUR: Der Ringgit schloss heute gegenüber dem US-Dollar schwächer, da die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank (Fed) weiterhin auf die Stimmung an den regionalen Märkten drückten.
Afzanizam Rashid, Chefvolkswirt der Bank Muamalat Malaysia Bhd, sagte, asiatische Währungen seien gegenüber dem US-Dollar generell schwächer geworden, da sich die Anleger weiterhin auf die Möglichkeit einer weiteren geldpolitischen Straffung durch die Fed konzentrierten.
„Letzte Nacht zeigte der US-amerikanische JOLTS-Bericht (Job Openings and Labor Turnover Survey), dass die Zahl der offenen Stellen im Mai über den Konsensschätzungen lag.
„Heute Abend werden die Märkte die ADP-Beschäftigungsänderung für Juni beobachten", sagte er gegenüber Bernama.
Er sagte, die Erwartungen einer Fed-Zinserhöhung hätten die Stärke des US-Dollars weiterhin gestützt, trotz niedrigerer Rohölpreise.
Um 18:00 Uhr wertete die Landeswährung auf 4,0920/4,0965 gegenüber dem Greenback ab, verglichen mit 4,0825/4,0870 beim gestrigen Schlusskurs.
Zum Handelsschluss war der Ringgit gegenüber einem Korb wichtiger Währungen überwiegend schwächer.
Er fiel gegenüber dem britischen Pfund auf 5,4203/5,4262 von 5,4036/5,4096 beim gestrigen Schlusskurs und rutschte gegenüber dem Euro auf 4,6600/4,6651 von 4,6528/4,6580 am Vortag, stieg jedoch gegenüber dem japanischen Yen auf 2,5144/2,5174 von zuvor 2,5154/2,5183.
Gleichzeitig zeigte die Landeswährung gegenüber den regionalen Währungen ein gemischtes Bild.
Sie stieg gegenüber dem thailändischen Baht auf 12,2526/12,2708 von 12,2874/12,3084 am Vortag und war gegenüber dem philippinischen Peso mit 6,64/6,65 geringfügig höher als zuvor 6,65/6,67.
Sie war gegenüber dem Singapur-Dollar mit 3,1555/3,1589 leicht schwächer als 3,1532/3,1570 beim gestrigen Schlusskurs und blieb gegenüber der indonesischen Rupiah unverändert bei 227,9/228,3 gegenüber zuvor 227,9/228,3.

