Das Justizministerium hat diese Woche einen Venezolaner angeklagt. Er soll Krypto-Börsen genutzt haben, um 1 Mrd. USD in einem Geldwäsche-Skandal zu waschen. DeDas Justizministerium hat diese Woche einen Venezolaner angeklagt. Er soll Krypto-Börsen genutzt haben, um 1 Mrd. USD in einem Geldwäsche-Skandal zu waschen. De

US-Justiz klagt Venezolaner wegen 1-Mrd.-USD-Krypto-Geldwäsche an

Das Justizministerium hat diese Woche einen Venezolaner angeklagt. Er soll Krypto-Börsen genutzt haben, um 1 Mrd. USD in einem Geldwäsche-Skandal zu waschen.

In der Klage steht, dass das Geld in die Vereinigten Staaten und wieder hinaus bewegt wurde. Ziel waren unter anderem „Hochrisiko”-Länder wie Kolumbien, China, Panama und Mexiko.

Staatsanwälte enthüllen komplexe Wege bei Krypto-Finanzierungen

Laut Gerichtsakten wird dem 59-jährigen Jorge Figueira aus Venezuela vorgeworfen, viele Bankkonten, Konten bei Kryptobörsen, private Krypto-Wallets und Scheinfirmen genutzt zu haben. Damit wollte er illegal erworbenes Geld grenzüberschreitend transportieren und waschen.

Figueira soll nach einem mehrstufigen Plan vorgegangen sein. Dazu gehörte zum Beispiel, das Geld in Krypto umzuwandeln und über ein Netzwerk aus Digital-Wallets weiterzuleiten. Die Krypto-Vermögenswerte wurden dann durch verschiedene Stationen geschleust, um die Herkunft zu verschleiern.

Er soll das Geld an Liquiditätsanbieter geschickt haben, um Krypto in USD zu tauschen. Anschließend wurden die Beträge auf seine Bankkonten und später an die Endempfänger übertragen.

Der Fall gegen Figueira wird zurzeit im Eastern District of Virginia geprüft. US-Anwältin Lindsey Halligan betonte, dass die riesigen Geldsummen große Gefahren für die öffentliche Sicherheit darstellen.

Bei einer Verurteilung drohen Figueira bis zu 20 Jahre Gefängnis.

Dies ist eine von mehreren Ermittlungen aus dem letzten Jahr. Sie zeigen, dass Kryptowährungen immer öfter für illegale Geschäfte genutzt werden.

Illegale Kryptotransaktionen nehmen trotz Kontrollen stark zu

Im Jahr 2025 haben Krypto-Verbrechen einen neuen Höchststand erreicht. Die Entwicklung scheint auch im neuen Jahr weiterzugehen.

Laut einem Bericht von Chainalysis gingen im letzten Jahr mindestens 154 Mrd. USD an illegale Adressen. Das sind 162 Prozent mehr als 2024.

Laut Bericht nutzen Kriminelle bevorzugt vor allem Stablecoins. 2020 machte Bitcoin rund 70 Prozent der illegalen Transaktionen aus. Stablecoins hatten damals nur 15 Prozent Anteil am Gesamtvolumen.

Stablecoins sind inzwischen das bevorzugte Mittel für illegale Finanzen. Quelle: Chainalysis.

Fünf Jahre später zeigt sich ein anderes Bild. 2025 machten Stablecoins 84 Prozent aller illegalen Transaktionen aus. Bitcoin wurde nur noch für 7 Prozent genutzt.

Deshalb mussten große Stablecoin-Herausgeber eingreifen. Am Sonntag hat Tether, Herausgeber von USDT, über 180 Mio. USD eingefroren. Grund war der Verdacht auf illegale Aktivitäten in Wallets auf Tron.

Dieser Vorfall zeigt auch, dass Polizei, Stablecoin-Herausgeber und Analysefirmen für Blockchain immer enger zusammenarbeiten.

Der Beitrag US-Justiz klagt Venezolaner wegen 1-Mrd.-USD-Krypto-Geldwäsche an erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website veröffentlichten Artikel stammen von öffentlichen Plattformen und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von MEXC wider. Alle Rechte verbleiben bei den ursprünglichen Autoren. Sollten Sie der Meinung sein, dass Inhalte die Rechte Dritter verletzen, wenden Sie sich bitte an [email protected] um die Inhalte entfernen zu lassen. MEXC übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte und ist nicht verantwortlich für Maßnahmen, die aufgrund der bereitgestellten Informationen ergriffen werden. Die Inhalte stellen keine finanzielle, rechtliche oder sonstige professionelle Beratung dar und sind auch nicht als Empfehlung oder Billigung von MEXC zu verstehen.