Coinbase-Chef Brian Armstrong hat Berichte über einen wachsenden Streit mit der Trump-Regierung zurückgewiesen. Er betonte, dass die Zusammenarbeit beim CLARITY Act weiter „sehr konstruktiv“ ist.
Das kam nach einem Bericht der Krypto-Journalistin Eleanor Terrett. Sie sagte, die Regierung sei wütend auf die Börse.
Laut dem Bericht waren die Verantwortlichen bereit, die Unterstützung für das Gesetz zu beenden, falls Coinbase nicht mit einem Kompromiss zu Stablecoin-Erträgen zu den Verhandlungen zurückkehrt.
Im Mittelpunkt des Streits steht die Sorge der traditionellen Bankenbranche vor „Abfluss von Einlagen“.
Community- und Regionalbanken befürchten, dass Krypto-Börsen mit hohen Erträgen auf Stablecoins weitere Einlagenabflüsse verursachen. Sie argumentieren, dass Kunden Geld aus Sparkonten mit niedrigen Zinsen in digitale Vermögenswerte mit Dollar-Bindung verschieben könnten. Das könnte Risiken für die Stabilität der Banken erhöhen.
Armstrong widersprach jedoch der Behauptung, das Weiße Haus wolle das Gesetz verhindern. Er stellte die Situation stattdessen als einen strategischen Auftrag der Regierung dar, die speziellen Sorgen von Regionalbanken zu lösen.
Er sagte, das Weiße Haus habe die Börse gebeten, mit den Banken einen Deal auszuhandeln. Die genauen Details würden „bald kommen“.
Dieser Streit zeigt, dass das umfassende Gesetz noch unsicher ist. Es soll länger gewünschte Klarheit in der Regulierung für die Krypto-Branche bringen.
Früher in dieser Woche hat Coinbase angedeutet, die Unterstützung für den CLARITY Act zurückzuziehen. Die Börse nannte Gründe wie Verbote für tokenisierte Aktien, Einschränkungen bei dezentralen Protokollen und das Streichen von Stablecoin-Prämien.
Andere Unternehmen aus der Branche verfolgen die Verhandlungen genau.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse sagte, dass das Gesetzgebungsverfahren zwar umstritten bleibt, der Vorstoß des Senats aber einen „riesigen Schritt nach vorne“ für den Schutz der Verbraucher und einen klaren Rahmen bedeutet.
Trotz dieses Optimismus bleiben die Prognosemärkte skeptisch, was den Zeitplan angeht. Auf der Wettplattform Polymarket sehen Händler aktuell nur eine Chance von 41 Prozent, dass das Gesetz für die Marktstruktur noch dieses Jahr in Kraft tritt.
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