Die thailändische Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) hat eine Aktualisierung ihres Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte angekündigt. Lokale Medien berichten dies unter Berufung auf Vertreter der Regulierungsbehörde.
Die stellvertretende Generalsekretärin der SEC, Jomkwan Kongsakul, sagte, die Behörde werde Anfang 2026 offizielle Richtlinien für die Einführung von Kryptowährungs-ETFs herausgeben. Das Produkt sei bereits genehmigt worden, und Investitions- und Betriebsregeln würden derzeit entwickelt, hieß es in der Erklärung.
Die SEC plant, den Handel mit Krypto-Futures an der Thailand Futures Exchange (TFEX) zuzulassen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Einführung des ersten „grünen" Token des Landes nachhaltige Finanzierungen und Investitionen unterstützen wird, die mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) verbunden sind.
Die Regulierungsbehörde richtete auch die Aufmerksamkeit auf Personen, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen. Insbesondere empfiehlt die SEC Anlegern mit hoher Risikotoleranz, bis zu 5% ihres Portfolios digitalen Vermögenswerten zuzuweisen – unter Berücksichtigung der Portfolio-Diversifikation.
Was Influencer betrifft, plant die SEC, die Verbreitung von Fakten klar von Anlageberatung zu trennen: Sachliche Informationen erfordern keine Lizenz, während Kaufempfehlungen für Vermögenswerte nur von lizenzierten Beratern oder Brokern erteilt werden dürfen.
Ein weiterer Schritt war die Zusammenarbeit der Regulierungsbehörde mit der Bank of Thailand zur Schaffung einer Sandbox für Tokenisierung. Die SEC glaubt, dass Tokenisierung die Barrieren für Privatanleger senken und die Wirtschaft ankurbeln wird.
Zuvor hatten wir berichtet, dass Thailand ein „Datenbüro" einrichten wird, um verdächtige Finanzströme zu verfolgen.


