TLDR: Stablecoin-Zuflüsse stiegen sprunghaft an, konnten aber nicht aufrechterhalten werden, was auf Kapitalrotation hindeutet, nicht auf Commitment. Multi-Exchange-Abflüsse deuten auf systemisches Risiko hin, nicht auf isolierte BörsenTLDR: Stablecoin-Zuflüsse stiegen sprunghaft an, konnten aber nicht aufrechterhalten werden, was auf Kapitalrotation hindeutet, nicht auf Commitment. Multi-Exchange-Abflüsse deuten auf systemisches Risiko hin, nicht auf isolierte Börsen

Krypto-Liquiditätsalarm: Massive Stablecoin-Abflüsse gefährden Bitcoin-Rally-Momentum

TLDR:

  • Stablecoin-Zuflüsse stiegen sprunghaft an, konnten sich jedoch nicht halten, was auf Kapitalrotation statt auf Engagement hinweist. 
  • Abflüsse über mehrere Börsen hinweg deuten auf systemisches Risiko hin, nicht auf isolierte Börsenprobleme. 
  • Die Erholung im Januar bleibt schwach und spiegelt taktische Neupositionierung wider, nicht neue Markt-Zuflüsse. 
  • Bitcoin-Rallyes haben ohne frische Stablecoin-Zuflüsse zu kämpfen und sind auf recycelte Liquidität angewiesen.

Stablecoin-Flüsse brechen über die großen Börsen hinweg zusammen, was auf eine Liquiditätsverknappung hinweist, die das Rallye-Potenzial von Bitcoin begrenzt.

Händler ziehen Kapital ab, wodurch Preisbewegungen auf recycelte Mittel statt auf frische Zuflüsse angewiesen sind, was ein vorsichtiges Marktumfeld schafft.

Breite Stablecoin-Abflüsse zeigen systemisches Risiko-Aversionsverhalten über große Krypto-Börsen hinweg

Zwischen Spätsommer und Anfang November erreichten Stablecoin-Zuflüsse an den großen Börsen einen Höchststand von +9,7 Mrd. Dies fiel zusammen mit Optimismus bezüglich ETF-Zuflüssen und Erwartungen einer makroökonomischen Lockerung. 

Der Anstieg der Zuflüsse konnte jedoch keine nachhaltige Basis schaffen. Es traten starke Schwankungen auf, die zeigten, dass Händler Kapital rotierten, anstatt langfristige Mittel zu binden.

Von November bis Dezember brachen die Flüsse von fast +10 Mrd. auf -9,6 Mrd. ein. Dieser Umschwung war nicht auf eine einzelne Börse beschränkt. Coinbase, Binance, OKX, Bybit und andere verzeichneten alle in diesem Zeitraum Abflüsse. 

Die Beteiligung mehrerer Börsen deutet auf einen systemischen Liquiditätsabzug hin und nicht auf technische oder börsenspezifische Probleme.

Die Auswirkungen auf den Markt waren bemerkenswert. Die Spot-Kaufkraft schrumpfte, und der Derivatehandel stützte sich zunehmend auf Hebel statt auf frisches Kapital. 

Dieses Verhalten führte zu Preisvolatilität, wobei Ausbrüche häufiger scheiterten als erfolgreich waren. Die Zurückhaltung der Händler, Positionen zu halten, spiegelt eine breitere Risikoaversion im Krypto-Ökosystem wider.

Schwache Zufluss-Erholung begrenzt Bitcoin-Rallyes und erzwingt Abhängigkeit von recycelter Liquidität

Der Januar zeigte eine bescheidene Erholung von den Tiefstständen im Dezember, aber die Nettoflüsse blieben bei etwa -4 Mrd. negativ. Die Erholung spiegelt taktische Neupositionierung und Short-Covering wider und nicht neues Kapital, das in den Markt eintritt. 

Infolgedessen sind Rallyes stark auf recycelte Liquidität statt auf frische Kaufkraft angewiesen. Preisbewegungen waren in diesem Zeitraum inkonsistent. Bitcoin-Rallyes stockten oft oder konnten nicht durchhalten, was zu wiederholten Fehlausbrüchen führte. 

Ohne Zuflüsse zur Impulsstärkung konnten selbst positive Preissignale keine bedeutenden Aufwärtstrends aufrechterhalten. Händler, die sich in diesem Umfeld bewegten, standen vor begrenzten Optionen und erhöhter Unsicherheit.

Anhaltend negative Stablecoin-Flüsse deuten darauf hin, dass Liquiditätsengpässe nicht vorübergehend sind. Bitcoin benötigt inkrementelle Käufe am Rande, um starke Rallyes zu erreichen. 

Ohne neue Zuflüsse greift jeder Versuch, den Preis nach oben zu treiben, auf zuvor eingesetztes Kapital zurück. Dies schafft eine Obergrenze für Marktbewegungen und hält Rallyes flach und kurzlebig.

Die Überwachung von Stablecoin-Flüssen bleibt essenziell. Breite Abflüsse signalisieren systemische Vorsicht, während schwache Erholungen die Abhängigkeit von recycelter Liquidität demonstrieren. Daten auf Börsenebene bieten einen klaren Überblick über die Kapitalverfügbarkeit und dienen als direktes Maß für die Marktgesundheit. 

Solange die Zuflüsse nicht zurückkehren und nachhaltig bleiben, wird Bitcoin wahrscheinlich liquiditätsgetriebenen Grenzen bei der Aufwärtsdynamik ausgesetzt sein.

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