Het bericht Topstratege skizziert Katastrophenszenario für Bitcoin auf 10.000 Dollar verscheen eerst op Crypto Insiders.Het bericht Topstratege skizziert Katastrophenszenario für Bitcoin auf 10.000 Dollar verscheen eerst op Crypto Insiders.

Topstratege skizziert Katastrophenszenario für Bitcoin auf 10.000 Dollar

3 Min. Lesezeit

Ein führender Stratege von Bloomberg erwartet, dass 2026 ein Jahr großer Volatilität auf den Finanzmärkten wird. Kryptowährungen gaben den Märkten 2025 noch einen letzten Schub nach oben, wobei Gold und andere Metalle mitgezogen wurden. Aber laut Mike McGlone liegt diese Zeit nun hinter uns. Der Höhepunkt bei Edelmetallen ist vorbei und Bitcoin (BTC) sackt im kommenden Jahr möglicherweise erheblich ab.

Der Aktienmarkt wird nun zum entscheidenden Faktor, stellt der Finanzexperte in einem LinkedIn-Post fest. Solange der S&P 500 über 7.000 Punkten bleibt, können hohe Preisniveaus bei Rohstoffen und Krypto bestehen bleiben.

Sackt der Index jedoch ab, werden diese Niveaus zu Decken. Der Bloomberg-Analyst denkt, dass Bitcoin in einer echten Rezession oder langanhaltenden Bärenmarkt noch viel tiefer sackt als viele Anleger jetzt einschätzen.

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Warum Bitcoin möglicherweise auf 10.000 Dollar geht

McGlone warnt Bitcoin-Anleger. Er sieht 50.000 Dollar als erste ernsthafte Unterstützung, aber nicht als endgültigen Boden. In seinem düsteren Folgeszenario rechnet er sogar mit einem Rückgang Richtung 10.000 Dollar. Abnehmende Risikobereitschaft bei Anlegern spielt dabei eine wichtige Rolle.

Gleichzeitig denkt er, dass die Ruhe an der Wall Street schnell vorbei ist. Die Schwankungen im S&P 500 sind jetzt niedrig, aber laut ihm ziehen diese wieder an Richtung normales Niveau. Wenn Anleger nervös werden, wechseln sie oft zu sichereren Häfen wie Gold und Silber. Anleger geben dann Edelmetallen den Vorzug vor volatiler Krypto. Allerdings machte der Silberpreis kürzlich einen erheblichen Rückgang durch.

Der Bloomberg-Stratege weist auf amerikanische Staatsanleihen hin. Er erwartet, dass T-Bond-Futures nach oben ausbrechen können. Dies sind Kontrakte, mit denen Händler voraus auf den Preis amerikanischer Staatsanleihen spekulieren. Einfach gesagt sind dies Darlehen, die du der amerikanischen Regierung gibst und wofür du später dein Geld mit Zinsen zurückbekommst.

Steigen die Futures, dann ist das meist ein deutliches Signal: Anleger wählen Sicherheit und bauen Risiko ab. Für Krypto ist dies weniger gute Nachricht. Oft gibt es weniger Geldzufluss, weil Anleger aus riskanten Assets wie Bitcoin abziehen.

2026 erinnert an 2008

Laut dem Finanzexperten ähnelt 2026 Jahren, in denen Märkte hart einbrachen, wie 2000-2001 und 2008. Er denkt auch, dass die Welt nach der Inflation in eine Phase eintreten kann, in der Preise und Wachstum abkühlen, genau wie China und Japan das schon länger erleben.

Kurzum: Nach einer Periode teurer Preise folgt oft eine Periode fallender Preise. McGlone erwartet, dass dieser Umschwung 2026 wirklich spürbar wird.

Kommt ein Kryptowinter oder nicht?

Nicht jeder teilt die düstere Vision des Bloomberg-Strategen. Die meisten Analysten rechnen nicht mit einem neuen und langanhaltenden Kryptowinter wie dem von 2022 und 2023. Damals ging es schief durch Skandale innerhalb des Sektors selbst, mit der Implosion von Terra und dem Fall von FTX als größte Schläge.

Der aktuelle Dip fühlt sich anders an. Marktkenner sehen vor allem wirtschaftlichen Gegenwind, keine echte Sektorkrise. Laut Krypto-Analyst Jasper de Maere ist der Markt dabei, sich selbst zu bereinigen. Der Hype hat abgenommen, es wird weniger mit geliehenem Geld gehandelt und der Markt baut Schulden Schritt für Schritt ab. De Maere:

Dennoch sind Aktien- und Kryptohändler auf der Hut. QCP Capital nannte die Finanzmärkte bereits früher fragil. Die Handelsfirma warnt, dass noch ein Schlag folgen kann, beispielsweise wenn große Akteure gezwungen werden, ihre Krypto zu verkaufen.

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