Monero (XMR) geriet in den letzten 24 Stunden unter starken Verkaufsdruck und setzte damit einen umfassenderen wöchentlichen Rückgang fort, da die Risikoaversion den Kryptomarkt weiterhin dominiert.
Basierend auf den neuesten TradingView-Daten fiel XMR auf etwa 327 $, was einem täglichen Verlust von 14 % entspricht und die Gesamtverluste der letzten sieben Tage auf etwa 25 % erhöhte.
Monero versuchte Anfang Januar mehrere kurzlebige Erholungen, aber jede Erholung wurde mit erneutem Verkaufsdruck konfrontiert. Nach einem Höchststand im mittleren 700-$-Bereich während der jüngsten Rally hat XMR stetig abwärts tendiert und eine Abfolge niedrigerer Hochs und niedrigerer Tiefs gebildet.
Die jüngste Abwärtsbewegung beschleunigte sich, nachdem der Preis die Zone von 400–420 $ nicht zurückerobern konnte, was einen starken Rückgang in Richtung der aktuellen Niveaus von etwa 325–330 $ auslöste.
Das Volumen erweiterte sich während des jüngsten Rückgangs deutlich, insbesondere während des Durchbruchs unter den 350-$-Bereich. Dies deutet darauf hin, dass die Abwärtsbewegung eher durch aktives Verkaufen als durch geringe Liquidität allein getrieben wurde.
Der Anstieg des Volumens bei gleichzeitig fallenden Preisen deutet auf eine Verteilung hin, bei der sich Marktteilnehmer dafür entscheiden, Positionen zu verlassen, anstatt während des Rückgangs zu akkumulieren.
Laut den begleitenden Kennzahlen handelt Monero derzeit deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von etwa 481 $ und bewegt sich nahe seinem 200-Tage-Durchschnitt von etwa 370 $, was den Verlust der mittelfristigen Trendunterstützung verdeutlicht.
Die Volatilität ist auf fast 18 % gestiegen, wodurch XMR zu den volatilsten großen Vermögenswerten auf dem Markt derzeit gehört. Der 14-Tage-RSI befindet sich in neutralem Territorium, was darauf hindeutet, dass trotz des starken Ausverkaufs die Dynamik noch keine stark überverkauften Bedingungen erreicht hat.
Die im Chart gezeigte Struktur deutet darauf hin, dass Moneros Rückgang Teil eines breiteren risikoaversen Umfelds ist und keine isolierte Bewegung darstellt. Das Scheitern der Stabilisierung nach mehreren Erholungsversuchen signalisiert eine schwache Nachfrage auf den aktuellen Niveaus.
Bis die Preisentwicklung Anzeichen einer Stabilisierung oder eines rückläufigen Verkaufsvolumens zeigt, bleibt Monero anfällig für weitere Abwärtsbewegungen oder eine längere Konsolidierung.
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