Der Beitrag Inszeniert der BTC-Preis eine Erholungsrally oder einen Dead Cat Bounce? Kann der BTC-Preis die wöchentliche 200-EMA-Unterstützung halten? erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News
Der BTC-Preis erholte sich auf fast 69.500 US-Dollar, nachdem er in der vergangenen Woche kurzzeitig in Richtung 60.000 US-Dollar abgerutscht war, was eine Debatte darüber auslöste, ob die Bewegung eine Stabilisierung oder einen klassischen Dead-Cat-Bounce widerspiegelt. Während die Massenstimmung tief bärisch geworden ist, zeigen On-Chain-Daten eine steigende Wal-Exchange-Aktivität, was die kurzfristigen Aussichten von Bitcoin komplexer macht.
Wenn Märkte aggressiv fallen, folgen die Erwartungen oft dem Preis. Nachdem der BTC-Preis auf 60.000 US-Dollar gefallen war, verschob sich die soziale Stimmung schnell in Richtung Forderungen nach „niedriger" und „darunter", was weit verbreitete Angst unter Privatanlegern signalisierte. Historisch gesehen treten solche Spitzen in der bärischen Massensprache eher in der Nähe lokaler Wendezonen auf als bei Fortsetzungsspitzen.
In der Zwischenzeit deuten Daten, die das soziale Volumen verfolgen, darauf hin, dass sich der Pessimismus während der Erholung in Richtung 69.500 US-Dollar eher verstärkt als abgeschwächt hat. Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass das Vertrauen in die Erholung fragil bleibt, selbst wenn der Preis versucht, sich zu stabilisieren. Dennoch reduzieren extreme Angstphasen oft den unmittelbaren Verkaufsdruck, insbesondere wenn schwächere Hände bereits ausgestiegen sind.
Das heißt, die anhaltende Erholung wirft eine sehr wichtige Frage auf dem BTC-Preischart auf: Handelt es sich hierbei lediglich um mechanisches Short-Covering oder um eine Reaktion auf Stimmungserschöpfung? Da sich Märkte selten in geraden Linien bewegen und auf heftige Rückgänge oft reflexive Erholungen folgen.
Aus technischer Sicht schwebt der BTC-Preis in USD knapp über dem wöchentlichen 200-EMA-Band, einem Bereich, der von langfristigen Teilnehmern genau beobachtet wird. Ein nachhaltiges Halten über dieser Region könnte es dem Preis ermöglichen, höhere Liquiditätszonen über dem 70.000-US-Dollar-Bereich in Richtung 80.000 bis 85.000 US-Dollar erneut zu besuchen. Ein Scheitern bei der Verteidigung dieses Bandes würde jedoch das Abwärtsrisiko in Richtung Mitte der 50.000er erhöhen.
Gleichzeitig führt das On-Chain-Verhalten eine defensivere Note ein. Das Exchange Whale Ratio auf Binance, über 30 Tage geglättet, ist auf 0,447 gestiegen, der höchste Wert seit März 2025. Dies deutet darauf hin, dass große Inhaber nun einen überproportionalen Anteil an Exchange-Zuflüssen ausmachen.
Historisch gesehen fallen erhöhte Wal-Verhältnisse mit Phasen der Verteilung oder Absicherung zusammen und nicht mit Akkumulation. Wie im Diagramm gezeigt, stimmt dieser Anstieg eng mit dem jüngsten Preisrückgang von Bitcoin überein, was die Idee verstärkt, dass größere Akteure auf der Verkaufsseite aktiv bleiben. Bis diese Kennzahl beginnt, sich abzukühlen, bleibt das Abwärtsrisiko strukturell vorhanden.
Dennoch schafft die Divergenz zwischen Privatanlegerangst und Wal-Druck ein komplexes Umfeld. Während extremer Pessimismus unter kleineren Teilnehmern kurzfristige Erholungen unterstützen kann, begrenzt die anhaltende Wal-Dominanz bei Exchange-Zuflüssen das Aufwärtspotenzial.
Aus einer breiteren Perspektive scheinen die BTC-Kryptomärkte eher einen Reset zu durchlaufen als einen Richtungstrend. Wenn sich der Preis über wichtigen gleitenden Durchschnitten stabilisiert, könnte sich die BTC-Preisprognose vorübergehend in Richtung Konsolidieren oder Erholungsrallys verschieben. Umgekehrt könnte eine erneute Schwäche unterhalb der Unterstützung den Weg in Richtung des 53.000-US-Dollar-Bereichs öffnen, wo historisch frühere Nachfrage entstanden ist.
In diesem Kontext bleibt der BTC-Preis zwischen Stimmungserschöpfung und strukturellem Verkauf gefangen, was die kommenden Wochen besonders empfindlich für Massenverhalten und On-Chain-Flussverschiebungen macht.

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