Zum 12. Februar 2026 hat sich der Kryptowährungssektor in Kirgisistan zu einer der wichtigsten Einnahmequellen für die Regierung entwickelt und trägt mehr zu den Steuereinnahmen bei als die größte Warenbörse des Landes, während die Regierung auch die Vorschriften verbessert hat, um Sanktionsbedenken im Zusammenhang mit regionalen Kryptotransaktionen zu begegnen.
Laut offiziellen Statistiken, die diese Woche veröffentlicht wurden, hat das Volumen der Kryptotransaktionen in Kirgisistan im Jahr 2025 20,5 Milliarden US-Dollar überschritten und etwa 22,8 Millionen US-Dollar an Steuereinnahmen für die Regierung generiert.
Diese Zahl ist höher als die gesamten Steuereinnahmen aus dem Dordoi-Markt in Bischkek und Unternehmen, die unter Patentbesteuerungssystemen operieren.
Laut regionalen Medien erreichte das Transaktionsvolumen auf dem Kryptomarkt in den ersten drei Quartalen 2025 7,9 Milliarden US-Dollar, dank der Entwicklung von Börsen, Mining, Infrastruktur und verbesserter Compliance.
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Laut Temir Kazybaev, dem Vorsitzenden der Vereinigung der Marktteilnehmer für virtuelle Vermögenswerte in Kirgisistan, haben die Steuern auf Kryptowährungen die Einnahmen aus den konventionellen Handelszentren übertroffen.
Der Dordoi-Basar, einer der führenden Märkte in Zentralasien, hat lange Zeit die Wirtschaft in der Region vorangetrieben, aber Kryptowährungen verändern dies allmählich.
Die öffentliche Einstellung hat sich verändert. Die Kryptomärkte wurden skeptisch betrachtet, aber jetzt sehen Unternehmen Möglichkeiten in Blockchain-Dienstleistungen, Handel und Vermögenswertausgabe. In Kirgisistan sind mehr als 200 Kryptowährungsbörsen und 11 Mining-Unternehmen registriert, und professionelle Schulungskurse für Compliance-Beauftragte und Buchhalter werden entwickelt.
Das Wachstum steht im Einklang mit Bemühungen zur Modernisierung der Regulierung. Im Februar legten die Gesetzgeber eine klarere Definition von Kryptowährungen und Stablecoins fest und erweiterten die Regulierung der Ausgabe digitaler Vermögenswerte und des Minings.
Präsident Sadyr Zhaparov unterzeichnete Gesetze, die Verfahren für den Umlauf im Inland ausgegebener digitaler Vermögenswerte erlauben, einschließlich Stablecoins, die durch nationale Reserven gestützt werden.
Die Kryptoszene Kirgisistans hat die Aufmerksamkeit internationaler Regulierungsbehörden auf sich gezogen, da sich das Land als Zentrum für Stablecoins positioniert. Es bietet unter anderem den an den Rubel gekoppelten A7A5, der im ersten Betriebsjahr über 100 Milliarden US-Dollar abwickelte.
Andererseits untersuchen westliche Regulierungsbehörden mögliche Sanktionsumgehungen und verhängen Geldstrafen gegen mehrere regionale Banken und ihre verbundenen Kryptohandelsplattformen.
Analysten glauben, dass die Notwendigkeit klarer und gut definierter Vorschriften unerlässlich ist, um das Wachstum der Branche auf Kurs zu halten und gleichzeitig jede Art von Sanktionen zu vermeiden. Die Verbesserung im Bereich Compliance könnte Investitionen anziehen, aber die mit der Geopolitik verbundenen Risiken könnten das Tempo verlangsamen.
Für Investoren ist Kirgisistan ein Beispiel dafür, wie Schwellenländer das Ertragspotenzial von Krypto in eine wichtige Quelle umwandeln können, während sie regulatorische und geopolitische Hindernisse überwinden, die die weltweite Akzeptanz digitaler Vermögenswerte beeinflussen.
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