Das lang erwartete Infrastruktur-Upgrade des Pi-Netzwerks ist im Februar 2026 in seine Endphase eingetreten und bringt feste Fristen für Node-Betreiber sowie messbaren Fortschritt bei der Mainnet-Migration.
Der Übergang markiert eine der technisch bedeutendsten Phasen im Entwicklungszyklus des Projekts.
Alle Mainnet-Node-Betreiber müssen spätestens bis zum 15.02.2026 auf Version 19.6 upgraden. Gemäß den angekündigten Richtlinien werden Nodes, die bis zur Frist nicht aktualisiert werden, automatisch vom Netzwerk getrennt und verlieren ihre Fähigkeit, Belohnungen zu verdienen.
Dieses Upgrade stellt den ersten Schritt in einem umfassenderen mehrstufigen Übergang zu Stellar Protocol v23 dar, der Pis technisches Framework unterstützt. Der Schritt deutet darauf hin, dass das Core-Team die Netzwerkanforderungen vor tieferen strukturellen Änderungen verschärft, die wahrscheinlich auf die Verbesserung der Skalierbarkeit und langfristigen Zuverlässigkeit abzielen.
Für Node-Betreiber ist dies kein Routine-Update. Es ist ein Gateway-Ereignis, das direkt mit der Netzwerkteilnahme und Anreizen verbunden ist.
Auf der Nutzerseite hat sich die Mainnet-Migration beschleunigt. Mehr als 16 Millionen Pioniere sind nun erfolgreich zum Mainnet migriert, was einen wichtigen operativen Meilenstein widerspiegelt.
Ein kürzliches System-Update hat auch etwa 2,5 Millionen zusätzliche Nutzer entsperrt, die zuvor aufgrund von Sicherheits- oder Verifizierungsprüfungen blockiert waren. Dieser KYC-Engpass war einer der hartnäckigsten Reibungspunkte innerhalb des Ökosystems.
Die Zunahme migrierter Nutzer stärkt das Argument, dass Pi sich von experimentellem Maßstab zu produktionsreiferer Infrastruktur bewegt. Die Fertigstellung der Migration allein signalisiert jedoch noch keine vollständige Ökosystem-Reife, da breitere Nützlichkeit und Börsen-Liquidität weiterhin laufende Entwicklungen bleiben.
Sicherheitsverbesserungen treten ebenfalls in eine neue Phase ein. Das Core-Team hat mit Beta-Tests der Handflächenabdruck-Authentifizierung begonnen, einer biometrischen Verifizierungsmethode, die entwickelt wurde, um die KYC-Integrität zu stärken und doppelte oder betrügerische Konten zu reduzieren.
Gleichzeitig befindet sich das KYC-Validator-Belohnungssystem in seiner finalen Testphase, mit einer geplanten Einführung für Ende März 2026. Dieser Belohnungsmechanismus soll community-gesteuerte Verifizierung incentivieren, was die Verarbeitungseffizienz verbessern könnte, während dezentrale Aufsicht beibehalten wird.
Zusammen deuten biometrische Tests und Validator-Belohnungen auf eine Verschiebung hin zu strengerer Identitätssicherung kombiniert mit strukturierter Anreiz-Ausrichtung hin.
Parallel dazu wurde das Pi-Netzwerk unter der Kategorie „Chains" in Krakens 2026 Asset-Listing-Roadmap aufgenommen. Obwohl dies keinen Spot-Trading-Launch bestätigt, deutet die Aufnahme in die Roadmap einer großen US-Börse auf eine formelle technische Prüfung und institutionelles Bewusstsein hin.
Der Roadmap-Status bedeutet typischerweise, dass eine interne Bewertung läuft, die Compliance, Infrastruktur und Marktreife-Anforderungen abdeckt. Eine bestätigte Listung würde von weiteren regulatorischen und operativen Meilensteinen abhängen.
Der Februar 2026 scheint einen strukturellen Wendepunkt für das Pi-Netzwerk darzustellen. Obligatorische Node-Upgrades, erweiterte Migrationsfortschritte, biometrische Tests, Validator-Anreize und Aufnahme in Börsen-Roadmaps signalisieren gemeinsam eine Bewegung in Richtung eines härteren und regulierteren operativen Rahmens.
Ob diese Phase sich in breitere Liquidität und Ökosystem-Expansion umsetzt, hängt von der erfolgreichen Einhaltung der aktuellen Fristen und anhaltender Infrastrukturstabilität in den kommenden Monaten ab.
Der Beitrag Pi-Netzwerk tritt in finale Infrastrukturphase ein, während Node-Frist näher rückt erschien zuerst auf ETHNews.

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