Was Coinbases 667 Millionen Dollar Q4-Verlust verursachte: Krypto-Portfolio-Abschreibungen
Coinbase Global (COIN) meldete einen Nettoverlust von 667 Millionen Dollar für Q4 2025, hauptsächlich verursacht durch Krypto-Portfolio-Abschreibungen und andere Mark-to-Market-Effekte. Laut InvestingNews umfasste das Quartal etwa 718 Millionen Dollar an nicht realisierten Verlusten im Investmentportfolio des Unternehmens, da die Krypto-Preise fielen und den operativen Fortschritt überwogen.
Diese Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam und spiegeln Marktpreise zum Berichtsstichtag wider, anstatt Mittelabflüsse. Darüber hinaus vermerkt das Earnings-Call-Transkript von The Motley Fool etwa 395 Millionen Dollar an Verlusten, die mit strategischen Investitionen verbunden sind, was die Auswirkungen schwächerer Einzelhandelsbedingungen verstärkt.
Warum es wichtig ist: USDC-Stablecoin-Einnahmen, Liquidität und Marktreaktion
Management und Analysten haben die wachsende Rolle nicht handelsbasierter Einnahmen, einschließlich USDC-Stablecoin-Einnahmen, als teilweisen Puffer während Rückgängen betont. Laut Zacks Investment Research helfen Stablecoin-bezogene Erträge und andere Abonnements und Dienstleistungen, die Sensibilität gegenüber Spot-Gebührenschwankungen zu verringern, auch wenn sie starke preisbedingte Volumenrückgänge nicht vollständig ausgleichen.
Führungskräfte bezeichneten den Rückschlag als zyklisch und nicht strukturell und verwiesen auf eine wachsende Nutzerbasis und Erwartungen klarerer Regeln. In diesem Zusammenhang sagte Brian Armstrong, CEO, über Yahoo Finance: "Wir haben bei Coinbase solche Zyklen viele Male durchlaufen. Und die Akzeptanz wächst weiter. Regulatorische Klarheit ist in Sicht, und ich bin optimistischer als je zuvor."
Die anfängliche Reaktion des Aktienmarktes war konstruktiv: Zum Zeitpunkt dieses Artikels schloss COIN bei etwa 164,32 Dollar, etwa 16% höher am Tag, basierend auf Daten von Nasdaq. Separat berichtete The Block, dass Coinbase bis Anfang Februar etwa 1,7 Milliarden Dollar seiner Aktien zurückgekauft hat, ein Kapitalallokationssignal, das die Verwässerung abfedern kann, während das Management die Volatilität navigiert.
Umsatzmix: Abonnements, Stablecoins und Derivate
Der Umsatzmix verlagert sich weiterhin in Richtung Abonnements, Dienstleistungen und Stablecoins, während der Spot-Handel moderat verläuft. Barron's beschrieb diese Bereiche als relative Stärkebereiche, auch wenn niedrigere Krypto-Preise die Transaktionsgebühren komprimierten.
Derivate sind ein weiterer Hebel, wobei Coinbase über Spot hinaus in Futures expandiert, um Gebührenpools zu diversifizieren und aktive Händler anzuziehen. Wie von CryptoRank berichtet, hat das Unternehmen sein Engagement in Stablecoins und Derivaten neben den Kernbörsengeschäften ausgeweitet, ein Ansatz, der darauf abzielt, die Erträge über Marktzyklen hinweg zu glätten.
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