Im Februar 2026 schickten Elizabeth Warren und Andy Kim einen Brief an Scott Bessent, in dem sie das Finanzministerium aufforderten, einen 500-Millionen-US-Dollar-Deal mit World Liberty Financial zu prüfen, einer digitalen Asset-Plattform, die Berichten zufolge mit den Interessen der Trump-Familie verbunden ist.
Berichten zufolge erwarb ein von Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan – dem Nationalen Sicherheitsberater der Vereinigten Arabischen Emirate – unterstütztes Unternehmen im Januar 2025 eine 49%ige Beteiligung an World Liberty Financial. Der Zeitpunkt des Deals hat für Aufsehen gesorgt, da er angeblich nur wenige Tage vor der zweiten Amtseinführung von Präsident Donald Trump abgeschlossen wurde.
Gesetzgeber verwiesen auf Offenlegungen, die darauf hindeuten, dass etwa 187 Millionen US-Dollar der Investition an Einheiten weitergeleitet wurden, die mit der Trump-Familie verbunden sind. Die Beteiligung von G42, einem in den VAE ansässigen Technologieunternehmen, das zuvor von US-Geheimdiensten wegen angeblicher Verbindungen zu mit dem chinesischen Militär verbundenen Firmen untersucht wurde, hat die Bedenken verstärkt.
In ihrem Brief wiesen die Senatoren auf das hin, was sie als potenzielle nationale Sicherheitsrisiken beschrieben, die sich aus ausländischem Eigentum an einer großen, mit den USA verbundenen Krypto-Plattform ergeben. Sie warnten, dass ausländische Aktionäre Zugang zu sensiblen Benutzerinformationen erhalten könnten, einschließlich Wallet-Adressen, IP-Daten und Identitätsverifizierungsunterlagen.
Der Brief verwies auch auf breitere geopolitische Implikationen. Kritiker haben angemerkt, dass die Trump-Administration Monate nach der gemeldeten Transaktion den Verkauf fortschrittlicher Künstliche-Intelligenz-Chips an die VAE genehmigte, was Fragen aufwirft, ob die Investition und nachfolgende politische Entscheidungen miteinander verbunden sein könnten.
Die Senatoren forderten vom Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) Klarstellung und fragten, ob das Gremium offiziell über die Transaktion informiert worden sei. Sie wollten auch Bestätigung darüber, ob eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt wurde und ob Ergebnisse oder Empfehlungen an Präsident Trump übermittelt wurden.
CFIUS ist verantwortlich für die Bewertung ausländischer Investitionen, die Risiken für die nationale Sicherheit der USA darstellen könnten, insbesondere in Sektoren, die fortschrittliche Technologie oder sensible Daten betreffen.
Präsident Trump hat öffentlich erklärt, dass er nicht direkt an den Verhandlungen im Zusammenhang mit dem VAE-verbundenen Deal beteiligt war, und betonte, dass seine Familie die Geschäftsaktivitäten verwaltet.
World Liberty Financial hat über das hinaus, was in Medienberichten auftauchte, keine detaillierten Informationen über seine Eigentumsstruktur öffentlich offengelegt. Die Situation stellt nun das Krypto-Unternehmen ins Zentrum einer breiteren Debatte über ausländisches Kapital, die Regulierung digitaler Assets und die nationale Sicherheitsaufsicht in den Vereinigten Staaten.
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