Fhenix verfolgt eine Strategie, die das Unternehmen als umfassenden Infrastrukturanbieter für vertrauliche dezentralisierte Finanzen positioniert. Das Unternehmen zielt darauf ab, einzubettenFhenix verfolgt eine Strategie, die das Unternehmen als umfassenden Infrastrukturanbieter für vertrauliche dezentralisierte Finanzen positioniert. Das Unternehmen zielt darauf ab, einzubetten

Fhenix bringt verschlüsselte Berechnungen in öffentliche DeFi

2026/02/18 13:02
3 Min. Lesezeit

Fhenix verfolgt eine Strategie, die das Unternehmen als umfassenden Infrastrukturanbieter für vertrauliche dezentralisierte Finanzen (DeFi) positioniert. Das Unternehmen zielt darauf ab, verschlüsselte Berechnungen direkt in öffentliche Blockchains einzubetten, wodurch Anwendungen sensible Daten verarbeiten können, ohne sie zu irgendeinem Zeitpunkt offenzulegen. Details zu diesem Ansatz wurden in einem kürzlichen Update dargelegt und während einer Livestream-Diskussion auf X, moderiert vom Unternehmensgründer Guy Zyskind, erweitert.

Im Kern der Roadmap von Fhenix steht Fully Homomorphic Encryption, eine kryptografische Technik, die es ermöglicht, Berechnungen durchzuführen, während die Daten während der gesamten Ausführung und Abwicklung verschlüsselt bleiben. Die Unternehmensführung vermittelte, dass diese Fähigkeit Sicherheitslücken schließt, die bei anderen Datenschutz-Ansätzen bestehen bleiben. Ihrer Ansicht nach unterscheidet die Fähigkeit, Daten durchgängig verschlüsselt zu halten, FHE von Alternativen wie Zero-Knowledge-Beweisen, Trusted Execution Environments und Multi-Party Computation, die immer noch Schwachstellen einführen können.

Blockchain-Datenschutz im großen Maßstab angehen

Zyskind betonte während des Livestreams, dass Datenschutz eine der komplexesten Herausforderungen in der Blockchain-Entwicklung bleibt. Er gab an, dass viele Projekte die Skalierbarkeit priorisiert haben, weil sie vergleichsweise einfacher zu adressieren ist, während der Aufbau und die Skalierung echter Privatsphäre, insbesondere durch Fully Homomorphic Encryption, tiefgreifende kryptografische Expertise und erheblichen technischen Aufwand erfordert. Nach seiner Einschätzung sind nur wenige Teams weltweit in der Lage, diese Probleme effektiv zu lösen.

Um Theorie in die Praxis umzusetzen, führte Fhenix mehrere technische Komponenten ein, die darauf ausgelegt sind, verschlüsselte Berechnungen im großen Maßstab durchführbar zu machen. Eine der prominentesten ist CoFHE, ein FHE-Coprozessor, der verschlüsselte Arbeitslasten von der Haupt-Blockchain wegverlagert. Kürzlich auf Base eingesetzt, soll die zustandslose Engine private Smart-Contracts mit dramatisch höherem Durchsatz unterstützen. Das Unternehmen berichtete, dass dieses Design Leistungssteigerungen von bis zu 5.000-fach im Vergleich zu früheren FHE-basierten Systemen liefern kann.

Entwicklertools und verifizierbare Verschlüsselung

Ein weiterer Pfeiler der Plattform ist fhEVM, das es Entwicklern ermöglicht, datenschutzschützende Anwendungen mit vertrauten Solidity-Tools zu erstellen. Anstatt ein neues Programmierparadigma zu erfordern, ermöglicht fhEVM die Integration verschlüsselter Ausführung in eine bestehende Ethereum-kompatible Umgebung. Dieser Ansatz wird als Weg positioniert, Adoptionsbarrieren zu senken und das Experimentieren mit vertraulichen Anwendungen zu beschleunigen.

Fhenix hob auch laufende Arbeiten zur verschlüsselten Verifizierung durch DBFV hervor, was auf eine Bemühung hinweist, sicherzustellen, dass verschlüsselte Berechnungen nicht nur privat, sondern auch in dezentralisierten Umgebungen verifizierbar sind. Das Unternehmen bezeichnete diese Fähigkeit als zunehmend wichtig, da AI Agents in Web3 immer häufiger werden. Das Management stellte fest, dass viele KI-gesteuerte Systeme derzeit Schwierigkeiten mit dem Datenschutz haben und dazu neigen, sensible Informationen preiszugeben, was robuste kryptografische Schutzmaßnahmen unerlässlich macht.

Umfassendere Web3- und institutionelle Auswirkungen

Über zentrale DeFi-Anwendungsfälle hinaus glaubt Fhenix, dass seine jüngsten Innovationen eine breite Palette von Web3-Anwendungen beeinflussen könnten. Zu den diskutierten Beispielen gehörten private Governance-Abstimmungen, verschlüsselte digitale Identitäten, vertrauliche Geschäftsanalysen und Schutz vor Front-Running. Das Unternehmen hat auch mit dem Shielded Mode für End-to-End-verschlüsselte Zahlungen experimentiert und Datenschutz in HTTP 402-Zahlungsstandards durch eine Initiative namens Fhenix402 integriert.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Livestream-Diskussion auf wachsendes institutionelles Interesse an datenschutzorientierter Blockchain-Infrastruktur hinwies. Die Sprecher verwiesen auf frühere Gespräche mit J.P. Morgan, die die Tokenisierung von Vermögenswerten im Wert von angeblich 1,5 Billionen US-Dollar unter Verwaltung untersucht hatten. Diese Diskussionen unterstrichen, dass groß angelegte Tokenisierungsbemühungen ohne Datenschutz auf Kundenebene nicht umsetzbar waren, was die Idee verstärkt, dass Vertraulichkeit zu einer strukturellen Anforderung und nicht zu einem optionalen Merkmal für die Unternehmensadoption wird.

Zusammen veranschaulichen diese Entwicklungen, wie Fhenix versucht, verschlüsselte Berechnungen von einem Nischenkonzept zu einer grundlegenden Ebene für öffentliche Blockchains zu entwickeln, mit Auswirkungen, die sich vom Retail-DeFi bis zur institutionellen Finanzwelt erstrecken.

Der Beitrag Fhenix Pushes Encrypted Computing Into Public DeFi erschien zuerst auf CoinTrust.

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