Über ein Drittel der verfolgten Altcoins befinden sich nun trotz einer umfassenderen Marktstabilisierung in der Nähe von Zyklustiefs. Das On-Chain-Analyseunternehmen CryptoQuant berichtet, dass 38% der AltcoinsÜber ein Drittel der verfolgten Altcoins befinden sich nun trotz einer umfassenderen Marktstabilisierung in der Nähe von Zyklustiefs. Das On-Chain-Analyseunternehmen CryptoQuant berichtet, dass 38% der Altcoins

Altcoin-Kapitulation vertieft sich, da 38 % der Token nahe ATL gehandelt werden

2026/03/04 03:30
3 Min. Lesezeit
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Über ein Drittel der verfolgten Altcoins befinden sich nun nahe Zyklustiefs, trotz einer breiteren Marktstabilisierung.

Zusammenfassung
  • CryptoQuant-Daten zeigen, dass 38% der Altcoins nahe ihrer Allzeittiefs gehandelt werden, ein tieferer Rückgang als während der Phase nach dem FTX-Kollaps.
  • Analyst Darkfost beschreibt dies als die „größte Regression von Altcoins, die während dieses Zyklus beobachtet wurde", was den anhaltenden strukturellen Druck auf Nicht-BTC-Assets unterstreicht.
  • Während BTC nahe der jüngsten Höchststände bleibt, hat sich die Streuung zwischen großen und kleineren Caps ausgeweitet, wobei die Underperformance von Altcoins auf geringe Liquidität und selektive Risikobereitschaft hinweist.

Das On-Chain-Analyseunternehmen CryptoQuant berichtet, dass 38% der Altcoins derzeit nahe ihrer Allzeittiefs gehandelt werden, was einen stärkeren Rückgang darstellt als die Periode nach dem Zusammenbruch von FTX. Die Kennzahl, die von Analyst Darkfost hervorgehoben wurde, ist darauf ausgelegt zu erfassen, wie viele alternative Token unter anhaltendem Verkaufsdruck bleiben, selbst wenn der breitere Markt Anzeichen einer Stabilisierung zeigt.

In einer in sozialen Medien zusammengefassten Notiz beschreibt Darkfost dies als die größte Regression bei Altcoins, die bisher im aktuellen Zyklus beobachtet wurde, und unterstreicht, wie ungleichmäßig die Erholung zwischen Blue-Chip-Assets und der langen Reihe spekulativer Token verlaufen ist.

Marktteilnehmer, die die Daten kommentieren, wiesen darauf hin, dass im Gegensatz zur Post-FTX-Phase – als erzwungene Liquidationen und notleidende Verkäufe die Preise nach unten trieben – das aktuelle Umfeld relativ weniger offensichtliche Zwangsverkäufer aufweist. Stattdessen scheint die Schwäche der Altcoins durch eine Mischung aus geringer Liquidität, strafferen Risikobudgets und einer Rotation in etabliertere Namen wie BTC und ETH getrieben zu werden, die den Großteil der Zuflüsse in Spotmärkte und regulierte Produkte erfasst haben. Ein Beobachter bemerkte, dass nach dem FTX-Kollaps, sobald der Hauptüberhang beseitigt war, viele Assets zumindest eine reflexive Kurserholung verzeichneten, während jetzt ein erheblicher Anteil der Altcoins trotz gelegentlicher Rallyes bei den großen Coins in der Nähe ihrer Tiefststände verharrt.investing+2

Streuung und Liquiditätsstress

Die von CryptoQuant beschriebene Divergenz hat wichtige Auswirkungen auf die Portfoliokonstruktion und das Risikomanagement bei digitalen Assets. Steigende Streuung – bei der einige Marktsegmente nach oben tendieren, während andere nach unten driften – erhöht tendenziell sowohl Chancen als auch Risiken, insbesondere für Fonds, die versuchen, zwischen Themen zu rotieren oder relativen Wert zu erfassen. Da ein großer Anteil der Altcoins nahe dem Allzeittief liegt, hat sich die Liquidität in vielen Orderbüchern verringert, was die Auswirkungskosten beim Eintritt oder Ausstieg aus Positionen erhöht und das Potenzial für scharfe, von Händlern bemerkte „Bart-artige" Intraday-Bewegungen steigert.

Gleichzeitig legen die Daten eine wachsende Konzentration des Marktinteresses auf eine kleinere Gruppe hochwertigerer oder narrativ getriebener Assets nahe, darunter BTC, ETH und Ökosysteme wie SOL, die weiterhin vergleichsweise stärkere Entwickler- und Nutzeraktivität verzeichnen. Zentralisierte Plattformen wie Coinbase haben auch mehr Volumen in einen begrenzten Korb gelisteter Token geleitet, was die relative Underperformance kleinerer Caps, denen es an tiefen Märkten oder institutionellem Zugang fehlt, weiter verstärkt. In Europa könnten sich entwickelnde regulatorische Rahmenwerke wie MiCA diese Konzentration verstärken, indem sie Plattformen ermutigen, Assets mit klareren Compliance- und Offenlegungsprofilen zu priorisieren, was potenziell viele Rand-Altcoins strukturell benachteiligt, selbst wenn sich die breitere Krypto-Stimmung verbessert.

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