Ethereum (ETH) konsolidiert seit Jahresbeginn um rund 2.000 USD. DieSeitwärtsbewegung fördert die Akkumulation: Investoren halten ETH verstärkt in eigenen Wallets statt auf Börsen. Daten zeigen, dass es bei den ETH-Abhebungen mehrere Rekorde gab. Dies signalisiert starkes Vertrauen in den Coin.
Unterdessen hat Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin dazu aufgerufen, Ethereum zu einer kompletten Zufluchts-Technologie-Plattform auszubauen. Das geschieht vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Unsicherheit.
Laut einem Bericht von Lookonchain hat die Wallet-Adresse gammafund.eth 9.000 ETH von Binance abgehoben (17,86 Mio. USD).
Am 2. März hat BitMine einen größeren Kauf durchgeführt. Die Firma kaufte 50.992,8 ETH und besitzt damit nun 3,71 Prozent des Ethereum-Angebots.
Laut Daten von CryptoQuant lagen die ETH-Abhebungen von Börsen im Februar bei etwa 31,6 Millionen ETH. Dies war der höchste Wert seit November des Vorjahres.
Binance führte mit etwa 14,45 Mio. ETH, also fast die Hälfte aller Abflüsse. Andere Börsen wie OKX (3,83 Mio. ETH) und Kraken (1,04 Mio. ETH) verzeichneten ebenfalls hohe Abflüsse.
Der Trend hat sich auch Anfang März fortgesetzt. Anleger ziehen Coins von zentralisierten Börsen ab. Die Mehrheit geht davon aus, dass sich der ETH-Kurs mittel- bis langfristig erholt. Sie halten ihre ETH daher lieber in eigenen Wallets als auf Börsen.
Die Abhebungen erfolgen bei ETH bei rund 2.000 USD, etwa 60 Prozent unter Vorjahreshoch.
Laut CryptoQuant sind die ETH-Reserven auf den Börsen im März auf ein Rekordtief gefallen. Dies geschah nach der aktuellen Welle von Abhebungen.
Die Grafik zeigt, dass die ETH-Bestände auf den Börsen seit Jahresbeginn von 16,8 Mio. ETH auf 15,9 Mio. ETH gesunken sind. Am 2. März wurde ein Allzeittief erreicht.
Auch die jüngsten geopolitischen Spannungen führten nicht zu Panikverkäufen. Stattdessen akkumulierten viele Anleger sogar noch mehr Coins.
Vitalik Buterin hat in seinem letzten Beitrag auf die aktuelle globale Lage hingewiesen. Er sprach unter anderem über mehr Kontrolle und Überwachung durch Regierungen und große Firmen, anhaltende Kriege und die Konzentration von Macht.
In diesem Zusammenhang sagte er, Ethereum habe bisher keinen wirklichen Beitrag geleistet, um das tägliche Leben der Menschen zu verbessern.
Er schlägt vor, dass Ethereum Teil eines Ökosystems werden sollte, das – wie er sagt – „Zufluchts-Technologien“ entwickelt.
Er erklärte, diese Technologien sollten frei und quelloffen sein, Menschen im Alltag unterstützen und unter Druck stabil bleiben. Das ist es, Konflikte um Macht zu reduzieren und zu verhindern, dass Systeme missbraucht werden.
Die Vision ist langfristig, aktuell setzen Anleger in unsicheren Zeiten auf Ethereum. Sie sind bereit, ungesicherte Verluste zu akzeptieren, um ihre Positionen zu halten.
Der Beitrag 31,6 Mio. ETH fließen von Börsen ab – Vitalik fordert Ethereum-„Schutzraum“-Technologie erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

