Wer die Krypto-Kurse verfolgt, hat einige schwere Wochen hinter sich. Krieg und steigende Ölpreise sorgen für viel Angst und tiefrote Zahlen auf den Anzeigetafeln. Viele fragen sich, ob es noch schlimmer werden kann, und erwägen auszusteigen. Dennoch gibt es gute Nachrichten für alle, die den Blick über den Tag hinaus wagen. Laut dem bekannten Wall-Street-Strategen Tom Lee von Fundstrat ist die aktuelle Panik stark übertrieben. Er gibt eine auffällige und hoffnungsvolle Prognose ab: März beginnt vielleicht düster und grau, wird aber wahrscheinlich als Gewinnermonat für Anleger enden.
Lee stellt fest, dass die Märkte derzeit vor allem auf beunruhigende Schlagzeilen reagieren und nicht auf die tatsächliche wirtschaftliche Lage. Februar fühlte sich für viele wie ein Katastrophenmonat an, aber laut dem Analysten basiert dies vor allem auf Emotionen und Angst. Die Sorgen um hohe Ölpreise und weltweite Konflikte sind längst in den aktuellen niedrigen Kursen eingepreist. Historisch gesehen stabilisieren sich Märkte oft unglaublich schnell, sobald klar wird, dass die schlimmsten Szenarien nicht eintreten.
Lee ist überzeugt, dass die Wirtschaft stark genug ist, um Belastungen standzuhalten und nicht allein wegen teureren Kraftstoffs einzubrechen. Er erwartet sogar, dass die Zentralbank die Zügel etwas lockert, um das Wachstum nicht zu bremsen. Das ist traditionell sehr günstig für risikoreiche Anlagen, da günstiges Geld häufig seinen Weg an die Börsen findet.
Für Bitcoin (BTC)-Besitzer hat Lee eine konkrete und beruhigende Botschaft: Wir befinden uns in der allerletzten Phase der Bodenbildung. Auch wenn es sich jetzt noch wie ein Crypto Winter anfühlt, werden die Fundamentaldaten unter der Oberfläche immer stärker. Er verweist dabei gezielt auf Ethereum. In diesem Netzwerk werden zunehmend reale Vermögenswerte digitalisiert, auch Tokenisierung genannt. Das lässt sich als Digitalisierung von Immobilien oder Fonds auf der Blockchain verstehen, was greifbaren Mehrwert schafft.
Das schafft eine solide Grundlage, die sich im Preis noch nicht direkt widerspiegelt. Derzeit flüchten verängstigte Anleger noch in sichere Häfen wie Gold und Silber, aber Lee prognostiziert, dass dieses große Kapital bald wieder in Tech-Aktien und Krypto-Coins zurückfließt. Die aktuelle Lücke zwischen dem niedrigen Preis und dem tatsächlichen Wert der Netzwerke ist seiner Ansicht nach nur vorübergehend und bietet Chancen.
Lees Botschaft ist klar: Lass dich von der aktuellen Unruhe nicht verunsichern und verkaufe nicht aus blinder Panik heraus. Wer jetzt einen kühlen Kopf bewahrt, blickt in einigen Wochen vielleicht mit einem breiten Lächeln auf diese Angstphase zurück – die sich im Nachhinein als ausgezeichneter Einstiegszeitpunkt erweisen könnte, wenn man Lee Glauben schenken darf.
Het bericht Fundstrat-Analyst: „Aktuelle Panik basiert auf Emotionen“ verscheen eerst op Crypto Insiders.


