Der Markt für Altcoins steht stark unter Druck. Fast vier von zehn kleineren Kryptowährungen notieren nahe ihrem historischen Tiefststand. Gleichzeitig verschiebt sich die Aufmerksamkeit der Anleger massiv in Richtung Bitcoin (BTC), wodurch viele kleinere Projekte zurückbleiben.
Dennoch erkennen einige Analysten ein auffälliges Muster. Phasen, in denen Bitcoin die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, erwiesen sich historisch oft als Auftakt zu einer neuen Altcoin-Rallye.
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Kurz zusammengefasst
Die Situation vieler Altcoins wirkt besorgniserregend. Laut dem Analyseunternehmen CryptoQuant notieren derzeit etwa 38 Prozent dieser Coins nahe ihrem niedrigsten Kurs aller Zeiten. Das ist sogar etwas höher als unmittelbar nach dem berüchtigten FTX-Crash, der lange Zeit als Tiefpunkt des Kryptomarktes galt.
Die Stimmung rund um Altcoins ist schwach. In sozialen Medien wird weniger darüber gesprochen, und auch die Zahl der Google-Suchanfragen nach „Altcoins“ liegt auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahr.
Gleichzeitig befindet sich das allgemeine Interesse an Altcoins laut aktuellen Daten sogar auf dem tiefsten Punkt seit zwei Jahren.
Ein wichtiger Grund ist, dass Bitcoin derzeit die gesamte Aufmerksamkeit und das Kapital auf sich zieht. Institutionelle Anleger entscheiden sich zunehmend für Bitcoin, auch aufgrund der Einführung börsengehandelter Produkte wie Bitcoin-ETFs.
Dadurch fließt zwar viel Geld in den Kryptomarkt, doch ein großer Teil davon landet bei Bitcoin statt bei kleineren Projekten. Das führt zu dem, was Experten als „Liquiditätsabfluss“ bezeichnen: Geld und Aufmerksamkeit verschwinden aus dem Altcoin-Markt.
Gleichzeitig wächst das Angebot an Kryptoprojekten explosionsartig. Mittlerweile existieren Dutzende Millionen Tokens, die alle um dasselbe Investitionskapital konkurrieren.
Nicht nur kleine Projekte haben Schwierigkeiten. Auch bekannte Namen der Branche befinden sich nahe ihren historischen Tiefständen. So liegt Cardano (ADA)nur noch wenige Dollarcent über seinem bisherigen Allzeittief. Polkadot (DOT) erreichte kürzlich sogar ein neues Tief, während auch Polygon nahe seinem Bodenpreis notiert.
Die Schwäche zeigt sich auch im breiteren Markt. Der Total3-Index, ein Indikator für den Gesamtwert aller Kryptowährungen außer Bitcoin und Ethereum (ETH), ist auf das Niveau von Ende letzten Jahres zurückgefallen.
Einige Analysten sehen darin dennoch eine mögliche Chance. Historisch betrachtet gehen Phasen, in denen Bitcoin den Markt dominiert, häufig einem sogenannten „Altseason“ voraus, in dem kleinere Kryptowährungen stärker steigen als Bitcoin.
Wenn Bitcoin zunächst einen großen Teil des Kapitals anzieht, könnte dieses später in Altcoins fließen, sobald Anleger wieder mehr Risiko eingehen wollen. In früheren Marktzyklen, etwa 2017 und 2021, führte eine solche Phase schließlich zu großen Altcoin-Rallyes.
Vorerst scheint sich der Markt jedoch noch in einer abwartenden Phase zu befinden. Solange Bitcoin den Großteil der Aufmerksamkeit und des Kapitals absorbiert, bleiben viele Altcoins zurück. Dennoch hat der Krypto-Analyst Michaël van de Poppe weiterhin großes Vertrauen in kleinere Kryptowährungen:
Het bericht Fast 40 % der Altcoins auf Tiefstand – Hoffnung bleibt verscheen eerst op Crypto Insiders.
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