Der Bitcoin-Preis kämpft weiterhin, und die Panik rund um Krypto hat mit jedem neuen Rückgang zugenommen. BTC hat seinen Halt in der Nähe der jüngsten Höchststände verloren, und das hat viele Trader dazu gebracht, sich nur auf rote Kerzen und kurzfristige Ängste zu konzentrieren.
Eine neue Analyse des Savvy Finance YouTube-Kanals schlägt einen ganz anderen Weg ein. Anstatt nur auf die Bitcoin-Preisentwicklung zu starren, folgt die Diskussion Jack Mallers, während er auf tiefere Makro-Kennzahlen hinweist, die für das, was als Nächstes kommt, viel wichtiger sein könnten.
Mallers argumentiert, dass die jüngste Bitcoin-Schwäche an der Oberfläche möglicherweise schlimmer aussieht, als sie tatsächlich ist. Seine Kernansicht ist einfach. Der Markt behandelt dies möglicherweise als Crash, dennoch könnte sich der größere Hintergrund immer noch zugunsten von Bitcoin wenden. Diese Idee beruht auf Liquidität, Fertigungsdaten, Arbeitsstress, Schuldendruck und der wachsenden Fragilität des Finanzsystems.
Jack Mallers beginnt mit der Bilanz der Federal Reserve. Sein Punkt ist, dass die Fed dies möglicherweise nicht quantitative Lockerung nennt, dennoch hat die Bilanzexpansion bereits begonnen, sich nach einer langen Phase der Straffung in die andere Richtung zu bewegen. Mallers sagt, dass selbst eine bescheidene Liquiditätsausweitung wichtig ist, weil Bitcoin immer hochsensibel auf globale Liquiditätszyklen reagiert hat.
Die Savvy Finance-Analyse verbindet dies mit einer anderen Kennzahl, die Mallers als sehr wichtig ansieht. Der ISM Manufacturing PMI lag bei 52,4, was zwei aufeinanderfolgende Monate der Expansion markierte.
Mallers betrachtet das als mehr als eine routinemäßige Wirtschaftsmeldung. Er sieht es als Beweis dafür, dass sich der Konjunkturzyklus möglicherweise wieder nach oben dreht, und er argumentiert, dass diese Phase oft mit der frühen Phase eines bullischen Bitcoin-Marktes zusammenfiel.
Deshalb konzentriert Mallers seine These nicht allein auf den heutigen BTC-Preis. Er glaubt, dass die tiefere Ausgangslage wichtiger ist als die aktuelle Angst auf dem Kryptomarkt.
Ein weiterer wichtiger Teil des Videos konzentriert sich auf strukturelle Schwächen innerhalb der breiteren Wirtschaft. Mallers weist auf Stellenangebote für Angestellte hin, die auf ein Niveau unterhalb der COVID-Periode und nahe dem Niveau nach der globalen Finanzkrise gefallen sind.
Er verbindet diesen Trend mit dem raschen Aufstieg der künstlichen Intelligenz und der Möglichkeit, dass selbst ein bescheidener Schlag für die Beschäftigung viel größere Konsequenzen haben könnte.
Sein Argument ist nicht, dass KI jeden Arbeiter ersetzen muss. Sein Argument ist, dass das Finanzsystem bereits so viel Hebelwirkung trägt, dass nur ein geringer Schmerz auf dem Arbeitsmarkt viel größere Probleme auslösen könnte.
Mallers nutzt die Krise von 2008, um diesen Punkt zu verdeutlichen. Die Hypotheken-Ausfallraten erreichten nur 7,3 %, dennoch reichte dies aus, um ein stark gehebeltes System zu brechen.
Dieselbe Logik steht im Zentrum seiner Bitcoin-These heute. Mallers sieht ein globales System, das mit Schulden beladen ist und weit weniger in der Lage ist, Schocks zu absorbieren, als viele Anleger annehmen.
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Mallers verbindet dann mehrere Makro-Stresspunkte zu einem größeren Bild. Er spricht über Kriegsausgaben, höhere Ölpreise, schwächere Wohnungsnachfrage und eine Bundesschuldenlast, die zunehmend schwierig zu bewältigen erscheint. Eine der Zahlen, die er betont, ist der wahre US-Zinsaufwand als Anteil an den Steuereinnahmen. Seine Schlussfolgerung ist unverblümt. Das System muss möglicherweise irgendwann mehr Geld drucken, weil die Alternativen zu schmerzhaft aussehen.
Das Savvy Finance-Video stellt auch fest, dass Jamie Dimon kürzlich vor Parallelen zwischen den aktuellen Kreditbedingungen und der Zeit vor der Finanzkrise 2008 gewarnt hat. Mallers behandelt das als wichtig, weil die Sorge nicht von einem Randfigur-Kommentator kommt. Sie kommt von einer der einflussreichsten Persönlichkeiten im traditionellen Finanzwesen.
Wohnungsdaten fließen ebenfalls in die Diskussion ein. Mallers weist auf einen Markt hin, in dem es weit mehr Verkäufer als Käufer gibt, was er als ein weiteres Zeichen dafür sieht, dass das Vertrauen der Haushalte möglicherweise schwächer wird.
Mallers bezieht sich auch auf Michael Howell von CrossBorder Capital, wenn er über Liquidität spricht. Dieser Teil ist wichtig, weil das Argument nicht nur von Angst oder Ideologie handelt. Es geht darum, ob sich die Liquiditätsbedingungen leise unterstützender für knappe Vermögenswerte wie Bitcoin entwickeln.
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Er geht dann zur Bewertung über. Mallers sagt, Bitcoin nahe 65.000 Dollar sei das am meisten überverkaufte Niveau, das es je auf RSI-Basis gegeben hat. Er vergleicht das aktuelle Setup mit viel dunkleren Perioden in der Bitcoin-Geschichte, einschließlich des langen Rückgangs nach der Mt. Gox-Ära und des brutalen bärischen Marktes 2015. Seine Ansicht ist, dass, wenn BTC jetzt so ausgewaschen aussieht, trotz viel stärkerer institutioneller und Marktinfrastruktur, der Markt möglicherweise unterbewertet, was als Nächstes kommt.
Savvy Finance präsentiert diese Schlussfolgerung als Kern der gesamten Diskussion. Jack Mallers ignoriert den Bitcoin-Preis nicht, weil er keine Rolle spielt. Er ignoriert ihn, weil tiefere Makro-Signale im Moment möglicherweise wichtiger sind.
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Der Beitrag Analyst ignoriert Bitcoin (BTC) Preis-Crash-Narrative, weist auf versteckte bullische Signale hin, die wichtiger sein könnten, erschien zuerst auf CaptainAltcoin.


