Senator Markwayne Mullin (R-OK) steht am kommenden Mittwoch vor einem brutalen Bestätigungsverfahren, wobei die DHS-Führungsposition, die er anstrebt, nun weit weniger attraktiv erscheint als sein sicherer Senatssitz.
Laut Politico übernimmt Mullin eine Behörde im vollen Krisenmodus. Die DHS-Schließung ist nun in ihren 27. Tag eingetreten, ohne dass eine Lösung in Sicht ist. Das Chaos breitet sich über die föderalen Operationen aus: Der Denver International Airport, einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte Amerikas, bittet nun Passagiere darum, Lebensmittel- und Tankgutscheine an TSA-Mitarbeiter zu spenden, die seit fast einem Monat ohne Bezahlung arbeiten.
Doch die TSA-Krise verblasst im Vergleich zum "Feuersturm", den Mullin mit der Einwanderungsdurchsetzung, die die MAGA-Bewegung aufwühlt, bewältigen muss, so die Berichterstattung von Politico.
Die Abschiebungsagenda spaltet die MAGA-Koalition. Eine neu gebildete Druckgruppe von Trump-Verbündeten und Einwanderungshardlinern ist wütend über die Entscheidung des Weißen Hauses, die Durchsetzung auf Gewaltverbrecher zu fokussieren – eine strategische Wende, die Hardliner, die breit angelegte Massenabschiebungen fordern, empört hat.
Falls Mullin bestätigt wird, wird er ins Zentrum dieser ideologischen Kriegsführung innerhalb von Trumps eigener Bewegung gedrängt. Er muss eine geschwächte Behörde leiten und gleichzeitig die Forderungen konkurrierender Fraktionen bewältigen: jene, die auf aggressive, umfassende Abschiebungen drängen, und jene, die einen engeren Fokus auf strafrechtliche Durchsetzung befürworten.
Die Senatsanhörung nächste Woche wird wahrscheinlich eine Vorschau auf die bevorstehenden harten Kämpfe bieten.
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