Präsident Donald Trumps widersprüchliche Aussagen über den Iran-Krieg führen zu einer Glaubwürdigkeitskrise, da sein eigenes Pentagon ihm öffentlich bezüglich des Status des Konflikts widerspricht, so die Berichterstattung von The Guardian.
Die Widersprüche sind deutlich und unmittelbar geworden. Während eines Telefoninterviews mit CBS News erklärte Trump: "Ich denke, der Krieg ist ziemlich abgeschlossen, so ziemlich." Doch am selben Tag postete der offizielle X-Account des Pentagons: "Dies ist erst der Anfang – wir werden uns nicht abschrecken lassen, bis die Mission beendet ist" und "Wir haben erst angefangen zu kämpfen."
Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Kentucky verstärkte Trump die Verwirrung, indem er behauptete: "Wir haben gewonnen. In der ersten Stunde war es vorbei", bevor er sich Momente später selbst widersprach und erklärte: "Wir wollen nicht zu früh gehen, oder? Wir müssen die Arbeit beenden."
Janessa Goldbeck, eine Veteranin des Marine Corps und Leiterin der Vet Voice Foundation, warnte, dass solche Widersprüche gefährliche Signale senden. "Dieser Widerspruch sendet gefährliche Signale an Gegner über die Entschlossenheit der USA", sagte sie The Guardian. "Wenn der Präsident sagt, der Krieg sei im Grunde vorbei, und sein Pentagon sagt, es sei erst der Anfang, dann zeigt das der Welt, dass die Strategie nicht unter Kontrolle ist."
Der Präsidentschaftshistoriker Jonathan Alter bemerkte, dass Trumps Ansatz seinen charakteristischen Stil widerspiegelt: "Er denkt nicht weiter voraus als bis zum nächsten Nachrichtenzyklus, und so bekommt man eine Zickzack-Außenpolitik, die mal an, mal aus ist."
Die verwirrende Kommunikation droht die Unterstützung des Kongresses für potenzielle zusätzliche Kriegsfinanzierung zu untergraben und die Glaubwürdigkeit Amerikas sowohl bei Verbündeten als auch bei Gegnern zu beschädigen, so der Bericht.
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