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US-Behörden: Die meisten Kryptowährungen sind keine Wertpapiere

2026/03/18 18:26
3 Min. Lesezeit
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Große Neuigkeiten in der Kryptowelt. Die wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden der USA beenden jahrelange Unsicherheit. In einer neuen, gemeinsamen Richtlinie stellen sie fest, dass die meisten Kryptowährungen keine „Wertpapiere“ (Securities) sind.

Dadurch fallen sie nicht unter die amerikanische Wertpapiergesetzgebung. Die Kryptobranche sieht dies als einen großen Erfolg.

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Kurz zusammengefasst

  • Die US-Aufsichtsbehörden erklären in einer neuen Richtlinie, dass die meisten Kryptowährungen nicht unter die strenge Wertpapiergesetzgebung fallen.
  • Innerhalb weniger Wochen sollen neue Regeln folgen, darunter auch eine spezielle „Innovationsausnahme“ für Kryptounternehmen.
  • Die Entscheidung stellt einen klaren Bruch mit der Politik des vorherigen SEC-Vorsitzenden dar, der nahezu alle Kryptowährungen als Wertpapiere einstufte.

Neue Kryptoregeln von SEC und CFTC

Auf einer Veranstaltung in Washington haben die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) ihre lang erwartete Position vorgestellt.

Die SEC ist die Börsenaufsicht, die Wertpapiere wie Aktien überwacht. Die CFTC beaufsichtigt hingegen den Handel mit Rohstoffen und Derivaten wie Öl, Gold und Futures.

Jahrelang herrschte große Unsicherheit darüber, welche Behörde bei Kryptowährungen zuständig ist.

Nun nehmen die beiden Aufsichtsbehörden erstmals gemeinsam eine klare Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Kryptowährungen vor. Ziel ist es, die Regelwerke besser aufeinander abzustimmen.

Wann ist eine Kryptowährung ein Wertpapier?

Die neue Richtlinie unterteilt Kryptowährungen in fünf Kategorien, darunter digitale Rohstoffe, digitale Sammlerstücke, digitale Tools, Stablecoins und digitale Wertpapiere.

Nur die Kategorie der „digitalen Wertpapiere“ unterliegt weiterhin der strengen Aufsicht der SEC.

Eine Kryptowährung gilt laut den Behörden als „Wertpapier“, wenn sie als Investment verkauft wird, bei dem dem Käufer Gewinne versprochen werden, die aus der Arbeit der Entwickler entstehen.

Vereinfacht gesagt: Man investiert, weil man erwartet, dass ein Team im Hintergrund den Wert steigert.

Dieser Status ist jedoch nicht dauerhaft. Eine Kryptowährung kann ihn verlieren, sobald das Team seine Versprechen erfüllt hat oder nicht mehr aktiv ist. Die SEC betont außerdem, dass Airdrops, Staking und Mining nicht unter die Wertpapiergesetzgebung fallen.

Wie geht es jetzt weiter?

Das aktuelle Dokument mit 68 Seiten ist noch eine informelle Richtlinie. Die SEC plant, innerhalb weniger Wochen neue Vorschriften vorzulegen. Dieser Vorschlag soll voraussichtlich mehr als 400 Seiten umfassen und auch eine spezielle „Innovationsausnahme“ für Kryptounternehmen enthalten.

Dennoch ist der neue Ansatz noch nicht endgültig. SEC-Vorsitzender Atkins betont, dass nur ein Gesetz des US-Kongresses diese Änderungen dauerhaft machen kann.

Diese neue Richtlinie markiert eine bedeutende Wende im Umgang der USA mit Kryptowährungen. Der Fokus verschiebt sich von strenger Durchsetzung hin zu klaren Regeln, die Innovation fördern sollen.

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