Morgan Stanley hat seine zweite Änderung der S-1-Registrierungserklärung bei der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC bezüglich eines vorgeschlagenen Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Fonds eingereicht. Das Anlagevehikel soll an der NYSE Arca unter dem Ticker MSBT notiert werden.
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Gemäß dem regulatorischen Dokument umfasst die ETF-Struktur eine Korbkonfiguration von 10.000 Aktien mit einem anfänglichen Seed-Korb von insgesamt 50.000 Aktien. Der Bankengigant erwartet, dass dieser anfängliche Seed-Korb bei Beginn etwa 1 Million US-Dollar an Kapital generieren wird.
Das Institut erwarb am 09.03. zwei ETF-Aktien. Diese nominelle Akquisition wurde ausschließlich durchgeführt, um die Prüfungsanforderungen in Vorbereitung auf ein mögliches Marktdebüt zu erfüllen.
BNY Mellon wurde beauftragt, die Bargeldverwahrung des Fonds, administrative Funktionen und die Verantwortlichkeiten als Transferagent zu verwalten. Coinbase wird als Prime-Brokerage-Dienst fungieren und die Verwahrung der Bitcoin-Bestände des Fonds übernehmen.
Morgan Stanley reichte seinen Bitcoin-ETF-Antrag ursprünglich im Januar 2026 ein. Diese jüngste S-1-Änderung zeigt fortlaufende Fortschritte durch die regulatorische Prüfungspipeline, obwohl die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC noch keine endgültige Genehmigung erteilt hat.
Sollten die Aufsichtsbehörden die Genehmigung erteilen, würde sich Morgan Stanley als Pionier unter den großen US-Bankinstitutionen etablieren, die unabhängig einen Spot-Bitcoin-ETF erstellen und betreiben. Dies stellt eine bedeutende Abweichung von konkurrierenden Banken dar, die ihren Kunden lediglich Zugang zu bestehenden Kryptowährungs-ETF-Produkten ermöglicht haben.
Morgan Stanley initiierte den Kundenzugang zu Spot-Bitcoin-ETF-Investitionen über seine Brokerage-Plattform im Jahr 2024. Das Unternehmen hat diese Zugänglichkeit in den folgenden Monaten systematisch erweitert.
Derzeit sind 11 Spot-Bitcoin-ETFs auf den US-Märkten aktiv, darunter BlackRocks IBIT-Produkt. Zusammen haben diese Anlagevehikel seit ihrer Einführung im Januar 2024 über 56 Milliarden US-Dollar an Kapitalzuflüssen angesammelt.
Morgan Stanley reichte im Januar gleichzeitig einen Antrag für einen Spot-Solana-ETF zusammen mit seinem Bitcoin-Vorschlag ein. Dennoch sind keine ergänzenden Einreichungen für das Solana-Vehikel aufgetaucht, was darauf hindeutet, dass der Bitcoin-ETF schneller durch die regulatorischen Kanäle voranschreitet.
Amy Oldenburg, die Morgan Stanleys Digital-Asset-Strategieabteilung leitet, sprach diese Woche auf dem DC Blockchain Summit zu den Teilnehmern. Sie enthüllte, dass etwa 80 % der Kryptowährungs-ETF-Aktivitäten auf Morgan Stanleys Investmentplattform von selbstgesteuerten Einzelanlegern stammen und nicht von beratergeführten Portfolios.
Oldenburg charakterisierte den Kryptowährungs-ETF-Marktplatz als in frühen Entwicklungsphasen befindlich. Finanzberatungsprofis bewerten weiterhin optimale Strategien zur Einbeziehung digitaler Assets in konventionelle Investmentallokationsrahmen, bemerkte sie.
Die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC veröffentlichte kürzlich regulatorische Leitlinien, die festlegen, dass die meisten Kryptowährungen als Nicht-Wertpapiere klassifiziert werden sollten. BTC Markets-Analystin Rachael Lucas beobachtete, dass diese Klarstellung ein bedeutendes Compliance-Hindernis beseitigt, das zuvor die institutionelle Kryptowährungsbeteiligung eingeschränkt hatte.
Morgan Stanley wartet auf die Genehmigung der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC für seinen MSBT-Fonds. Die zweite S-1-Änderung stellt einen verfahrenstechnischen Meilenstein im laufenden regulatorischen Prüfungsprozess dar.
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