Cango steht vor einem möglichen Börsenrückzug von der New York Stock Exchange (NYSE), nachdem seine Aktien 30 aufeinanderfolgende Tage unter 1 $ gehandelt wurden. Die Börse stellte eine Compliance-Mitteilung aus und gewährte eine sechsmonatige Heilungsfrist. Währenddessen sicherte sich Cango frische Finanzierung zur Unterstützung des Betriebs und der Expansionspläne.
Die New York Stock Exchange benachrichtigte Cango am 10.03. über die Nichteinhaltung ihrer Mindestpreisregel. Die Börse verlangt einen durchschnittlichen Schlusskurs über 1 $ über 30 Handelstage. Cangos Aktien fielen unter diese Schwelle und lösten die Mitteilung aus.
Das Unternehmen hat nun sechs Monate Zeit, um die Compliance-Regeln wiederherzustellen und Aussetzungsverfahren zu vermeiden. Cango erklärte, dass es die Marktbedingungen überwachen und verfügbare Optionen bewerten wird. Es bestätigte auch, dass seine Aktien während der Heilungsfrist weiterhin gehandelt werden.
Cangos Aktie ist in diesem Jahr um mehr als 70 % gefallen. Die Aktien wurden kürzlich nahe 0,39 $ gehandelt, nachdem sie im Januar über 1,40 $ begonnen hatten. Anhaltender Verkaufsdruck drückte die Aktie unter den Mindestnotierungsstandard der Börse.
Cango schloss eine Wandelanleihe über 10 Millionen $ mit der in Hongkong börsennotierten DL Holdings ab. Das Unternehmen gab auch Optionsscheine aus, die Aktienkäufe zu 2,70 $ pro Aktie ermöglichen. Cango kombinierte die Finanzierung mit einem unverbindlichen Kooperationsrahmen.
Der Rahmen skizziert potenzielle gemeinsame Investitionen in Krypto-Mining und KI-Infrastruktur. Cango sagte, es werde Erlöse für vorgelagerte Akquisitionen und den Ausbau der Recheninfrastruktur verwenden. Das Unternehmen verlagert seinen Fokus weiterhin über Bitcoin-Mining-Operationen hinaus.
Das Management hat seinen globalen Mining-Fußabdruck als Basis für High-Performance-Computing-Dienste positioniert. Das Unternehmen plant, Stromkapazitäten für KI-gesteuerte Workloads umzuwidmen oder zu erweitern. Diese Strategie unterstützt die Umsatzdiversifizierung innerhalb der Recheninfrastruktur.
Cango schloss kürzlich eine strategische Investitionsrunde über 65 Millionen $ ab. Von Chairman Xin Jin und Director Chang-Wei Chiu kontrollierte Einheiten führten die Transaktion an. Der Deal wurde in USDT abgerechnet und am 31.03. abgeschlossen.
Das Unternehmen gab im Rahmen dieser Vereinbarung über 49 Millionen Aktien der Klasse A aus. Cango sagte, das Kapital stärke seine Bilanz. Es zielt darauf ab, den Betrieb während des anhaltenden Marktdrucks zu unterstützen.
Das Management erklärte, dass es die Finanzen stabilisieren will, während es langfristige Pläne umsetzt. Das Unternehmen bewertet weiterhin Maßnahmen zur Wiederherstellung der Compliance-Regeln mit NYSE-Vorschriften. Cango bestätigte, dass es weiterhin darauf fokussiert bleibt, die Mindestanforderung von 1 $ zu erfüllen.
Die jüngste Fundraising-Aktivität spiegelt unmittelbare Kapitalbedürfnisse wider. Cango wird weiterhin an der NYSE unter bestehenden Ticker-Bedingungen gehandelt. Das Unternehmen hat keinen Reverse Split oder andere Unternehmensmaßnahmen angekündigt.
Cango bestätigte, dass es Updates zu Compliance-Bemühungen bereitstellen wird. Das Unternehmen betonte, dass die Mitteilung den Handel nicht unmittelbar beeinträchtigt. Aktien wurden zuletzt nahe 0,39 $ gehandelt, was Verluste von über 70 % seit Jahresbeginn widerspiegelt.
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