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DOJ klagt Google-Ingenieur im Polymarket-Fall an

2026/06/01 10:06
2 Min. Lesezeit
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Das DOJ klagt Google-Ingenieur Michele Spagnuolo wegen angeblicher Polymarket-Gewinne in Höhe von 1,2 Mio. USD an, die mit vertraulichen Google-Daten in Verbindung stehen.

Das US-Justizministerium hat den Google-Softwareingenieur Michele Spagnuolo in einem mutmaßlichen Polymarket-Insider-Handelsfall angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, er habe vertrauliche Google-Informationen genutzt, um Marktwetten zu platzieren und mehr als 1,2 Millionen USD zu gewinnen.

DOJ erhebt Anklage gegen Google-Ingenieur

Das Justizministerium klagte Spagnuolo wegen Rohstoffbetrugs, Überweisungsbetrugs und Geldwäsche an. Er ist auf Polymarket auch als „AlphaRaccoon" bekannt.

Der Fall wurde vom US-Staatsanwaltsbüro für den Southern District of New York bekannt gegeben. Das New Yorker Büro des FBI schloss sich der Bekanntmachung ebenfalls an.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Spagnuolo habe als Softwareingenieur bei Google gearbeitet. Seine Rolle habe ihm Zugang zu internen Systemen und nicht öffentlichen Geschäftsdaten verschafft.

US-Staatsanwalt Jay Clayton erklärte, der Fall betreffe vertrauliche Geschäftsinformationen.

Er sagte: „Unternehmensinsider können keine vertraulichen Geschäftsinformationen nutzen, um auf unseren Märkten Profit zu machen."

Staatsanwaltschaft schildert angebliche Polymarket-Wetten im Detail

In der Klageschrift heißt es, Spagnuolo habe im Mai 2024 ein Polymarket-Konto erstellt. Das Konto verwendete laut Staatsanwaltschaft das Pseudonym „AlphaRaccoon".

Vom 15.10.2025 bis zum 04.12.2025 soll er rund 2,75 Millionen USD riskiert haben. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Trades seien mit Google-bezogenen Vorhersagemärkten verknüpft gewesen.

Das DOJ erklärte, Spagnuolo habe Wetten platziert, nachdem er auf interne Google-Informationen zugegriffen hatte. Zudem wurde erklärt, dass die Märkte nach öffentlichen Ankündigungen aufgelöst wurden.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, das AlphaRaccoon-Konto habe durch die Trades etwa 1,2 Millionen USD verdient. Die Gewinne seien aus Wetten entstanden, die mit nicht öffentlichen Google-Daten verbunden waren.

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Zugang zu vertraulichen Daten wird überprüft

In der Klageschrift heißt es, Spagnuolo habe Zugang zu einem internen Google-Softwaretool gehabt. Das Tool zeigte ein „Google Confidential"-Banner in rotem Text an.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, Spagnuolo habe auch Googles Vertraulichkeits- und Ethikrichtlinien zertifiziert. Diese Richtlinien hätten den Umgang mit internen Geschäftsinformationen abgedeckt.

FBI-Vizedirektor James C. Barnacle Jr. erklärte, Spagnuolo habe seinen Zugang mutmaßlich missbraucht. Der Ingenieur habe „nicht öffentliche Informationen" für persönlichen finanziellen Gewinn genutzt.

Spagnuolo, der in der Schweiz lebt, erschien vor US-Bezirksrichter Sarah Netburn am Manhattaner Bundesgericht. Die Anklagepunkte bleiben Vorwürfe, solange sie nicht vor Gericht bewiesen sind.

Der Fall lenkt neue Aufmerksamkeit auf den Handel mit Vorhersagemärkten und den Mitarbeiterzugang zu Unternehmensdaten.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, das mutmaßliche Verhalten habe Google-Informationen und Polymarket-Märkte umfasst.

Source: https://www.livebitcoinnews.com/doj-charges-google-engineer-over-1-2m-in-alleged-polymarket-insider-gains-case/

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