Das US-Justizministerium (DOJ) hat angekündigt, Vermögenswerte im Wert von mehr als 400 Millionen US-Dollar zu beschlagnahmen, die von Helix, einem Kryptowährungs-Mixing-Dienst im Darknet, konfisziert wurden.
Helix war in der Vergangenheit einer der führenden Bitcoin-Mixer im Dark Web. Er wurde von Larry Dean Harmon betrieben. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 verarbeitete er etwa 354.468 Bitcoins (die damals mehr als 300 Millionen US-Dollar wert waren), hauptsächlich für Drogenmarktplätze im Darknet.
Die vom IRS Criminal Investigation Cyber Crimes Unit und dem FBI durchgeführte Untersuchung ergab, dass Harmon derjenige war, der die Herkunft der illegalen Mittel verschleiert hatte. Im Jahr 2021 bekannte sich Harmon der Verschwörung zur Geldwäsche schuldig und wurde zu 36 Monaten Gefängnis verurteilt.
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Der Helix-Fall ist ein gutes Beispiel für die Schwierigkeiten bei der Regulierung datenschutzorientierter Krypto-Tools. Ein Mixer kann für ein gutes Ergebnis eingesetzt werden, ist aber häufiger ein Kanal zur Finanzierung von Verbrechen.
Die Klage des DOJ gegen Helix zeigt, dass die einzige Möglichkeit, Kriminelle zu fassen und ihre Krypto-Bestände zu beschlagnahmen, darin besteht, dass Strafverfolgungsbehörden international zusammenarbeiten und die richtigen Blockchain-Analyse-Tools nutzen.
Insgesamt kann der Helix-Fall als Meilenstein im anhaltenden Kampf gegen Krypto-Mixer sowie als Warnung an den gesamten Markt betrachtet werden, dass Unternehmen strenge Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche umsetzen sollten.
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